▸ Pinot Noir, die Sorte, die die Zisterzienser aus dem Burgund mitbrachten, von Rollschotter und Kalk zwischen Gobelsburg und Hadersdorf, im Jahrgang 2019 leichtfüßig und feingliedrig.
Im Glas ein mittleres Rubin mit Ockerreflexen. In der Nase Tabak und ein Hauch Nougat, dazu dunkles Waldbeerenkonfit, Herzkirsche und zarte Röstaromen. Mit Luft kommen kühles Cassis, Blutorange und getrocknete Erdbeeren dazu.
Am Gaumen ist er saftig und engmaschig, leichtfüßig und feingliedrig, die Tannine sind fein eingebunden, die Textur fast kreidig. Mineralität trägt ihn bis in den Abgang. Ein Pinot, der nicht protzt, sondern mit Finesse überzeugt, und der am Tisch zu Wild glänzt.
Leichtfüßig und fein, Waldbeeren, Tabak und eine kreidige Textur.
Angabe aus dem Produktblatt des Weinguts.
Am südlichen Ende des Kamptals haben Donau und Urtraisen groben Rollschotter alpinen Ursprungs abgelagert. Die Rieden Haid und Sachsenberg zwischen Gobelsburg und Hadersdorf sind gut drainiert, die Haid mit grobkörnigem Kies, der Sachsenberg mit viel Kalk.
Gelesen wird von Hand im Oktober, vergoren im offenen Gärständer. Danach reift der Wein 18 Monate in 600-Liter-Fässern aus Manhartsberger Eiche und wird nur leicht filtriert, ein Depot ist möglich. Diese Angaben stammen aus dem Produktblatt eines jüngeren Jahrgangs.
Handlese · Offene Gärung · Leicht filtriert
Pinot Noir gehört zu den Identitätsrebsorten der Zisterzienser, die ihn aus dem Burgund überallhin mitnahmen, auch an den Kamp. Bei Schloss Gobelsburg hieß dieser Wein früher Alte Haide, nach einer der beiden Rieden. Heute trägt er den Namen Reserve und reift im großen Holz aus dem nahen Manhartsberg.
▸ Burgunder im Kamptal hat hier Ordensgeschichte.
93 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2019, dazu medianet, Vinum und Gault & Millau.
„Rubin mit Ockerreflexen, Tabak, Nougat und Waldbeerenkonfit. Leichtfüßig und mineralisch.“
„Blutorangen und getrocknete Erdbeeren, strukturiert und elegant, mit kreidiger Textur.“
Angabe des Hauses im Verkostungsarchiv des Weinguts.
„Kühles Cassis, feingliedrig und geschmeidig.“
Angabe des Hauses im Verkostungsarchiv des Weinguts.
Wertung ohne vorliegende Notiz.
Angabe des Hauses im Verkostungsarchiv des Weinguts.
Sinngemäß zusammengefasst. Alle Wertungen gelten dem Jahrgang 2019, die Stimmen neben Falstaff stammen aus dem Verkostungsarchiv des Weinguts.
Drei Gänge, die ersten beiden nach Empfehlungen von Schloss Gobelsburg für Wildbret, der dritte von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken, Reserve |
| Jahrgang | 2019 |
| Herkunft | Niederösterreich, Kamptal, Österreich |
| Rebsorte | Pinot Noir |
| Alkoholgehalt | 13 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Schloss Gobelsburg GmbH, Schlossstraße 16, 3550 Gobelsburg, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Rieden | Sachsenberg und Haid, Gobelsburg und Hadersdorf |
| Boden | Tertiärer Rollschotter alpinen Ursprungs, Kies und Kalk |
| Lese | Von Hand im Oktober, Drahtrahmen |
| Ausbau | Offener Gärständer, 18 Monate im Manhartsberger Eichenfass (600 l), leicht filtriert |
| Hinweis | Rieden und Ausbau aus dem Produktblatt eines jüngeren Jahrgangs, ohne Angabe für 2019 |
| Bewertung | 93 Falstaff (21.11.2022), Jahrgang 2019 |
| Weitere Falstaff-Wertung | 93 (27.06.2022), Jahrgang 2019 |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | 94 medianet 2023, 18/20 Vinum, 18/20 Gault & Millau 2023, alle Jahrgang 2019 |
| Erzeuger | Schloss Gobelsburg, Langenlois |
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