▸ Espadín aus dem Tal von Santiago Matatlán, drei Tage über Mesquiteholz gegart und vom Pferd gemahlen, mit Rauch, Leder und fruchtiger Agave.
Im Glas ist er hell mit kristallklarem Schimmern, und doch zeigt sich schon beim Schwenken sein kräftiger Körper. Die Agave steht im Mittelpunkt, umgeben von Karamell, frischem Holz, dunkler Erde und Rauch.
Auf der Zunge ist er weich, die Agave fruchtig, dazu kräftiger Rauch und Leder und eine feine Süße. Der Abgang ist angenehm warm und anhaltend.
Rauch und Agave, weich auf der Zunge, warm im Abgang.
Die Espadín-Agaven wachsen dort, wo auch gebrannt wird, im Tal von Santiago Matatlán. Sie stehen acht Jahre und länger, bis sich kurz vor der Blüte viel Stärke in ihren Herzen gesammelt hat. Fünf Prozent der Pflanzen dürfen blühen, das erhält die genetische Vielfalt und nährt die Fledermäuse, die die Agaven bestäuben.
Die Herzen, die Piñas, garen drei Tage im Erdofen über Mesquiteholz, daher kommt der Rauch. Ein Pferd zieht das Steinrad, die Tahona, das sie zu einem faserigen Brei zermahlt. Wilde Hefen aus dem Tal vergären ihn mit Quellwasser in offenen Bottichen aus Pinienholz, zwei bis zwölf Tage lang. Danach brennen die Maestros Mezcaleros Ernesto Mateo und Wilfrido Hernández zweimal in der Kupferblase, ebenfalls über Mesquiteholz, und behalten nur den Mittellauf.
Mezcal artesanal · 100 % Agave · Tahona
Der Rauch kommt hier nicht aus dem Fass, sondern aus der Erdgrube. Weil die Agaven über Mesquiteholz garen und auch die Brennblase damit befeuert wird, trägt jeder Schritt zum Aroma bei. Der Name erinnert an den heiligen Cosmas, den Schutzpatron der Ärzte. Mezcal wurde früher für Heilrituale genutzt, heute gilt er schlicht als Genuss.
▸ Ein junger Mezcal, der nach altem Handwerk schmeckt.
95 Falstaff-Punkte, verkostet im Oktober 2025.
„Intensive Rauchnote und eine frische, leicht zitrische Komponente bestimmen den ersten Dufteindruck, hinter dem sich auch mineralische Elemente und Kochagave verbergen. Im Mund samtig, leicht fruchtig und markant rauchig.“
Falstaff im Original, leicht gekürzt. Weitere Falstaff-Wertungen stehen in den More Facts.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers empfohlen.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Mezcal artesanal joven |
| Herkunft | Santiago Matatlán, Tlacolula, Oaxaca, Mexiko |
| Zutaten | 100 % Agave Espadín (Agave angustifolia Haw) |
| Alkoholgehalt | 40 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,7 l |
| Allergene | Keine angegeben |
| Verantwortliches Unternehmen | Mezcal San Cosme S. de R.L. de C.V., Lago Xochimilco 135 C1, Col. Anáhuac, 11320 Ciudad de México, Mexiko |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Garen | drei Tage im konischen Erdofen über Mesquiteholz |
| Mahlen | Steinrad (Tahona), von einem Pferd gezogen |
| Gärung | wilde Hefen, Quellwasser, offene Pinienholzbottiche, 2 bis 12 Tage |
| Destillation | zweifach in der Kupferblase, nur der Mittellauf |
| Maestros Mezcaleros | Ernesto Mateo und Wilfrido Hernández |
| Trinkweise | kleiner Schluck, kurz unter der Zunge ruhen lassen, sanft schlucken |
| Cocktails des Hauses | Naked San Cosme, Mezcal Express, Mezcal Ruby, Playa San Cosme, Horchata San Cosme |
| Auszeichnungen, Angabe des Hauses | International Spirits Challenge 2021 Gold, Tequila and Mezcal Masters 2021 Silber, IWSC 2021 Bronze, Ultimate Spirits Challenge 2021 87 Punkte, Premio Maguey de Oro 2021 zweiter Platz Mezcal, San Francisco World Spirits Competition 2013 Silber für Geschmack und für Verpackung |
| Hinweis zu Auszeichnungen | Die Auszeichnungen gehören nicht unbedingt zur Füllung in Deiner Flasche. |
| Bewertung | 95 Falstaff (31.10.2025) |
| Weitere Falstaff-Wertungen | 95 (24.10.2025), 94 (18.10.2024), 94 (17.11.2023) |
| Erzeuger | Mezcal San Cosme, Oaxaca |
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