▸ Der Singerriedel 2024 in der Magnum, mit Pfirsich, Orangenblüten und nassem Stein, von Falstaff und James Suckling mit der vollen Punktzahl bedacht.
Im Glas ein helles, leuchtendes Gelb. In der Nase gelbe Tropenfrucht, Pfirsich und Orangenblüten, dazu Zitrone und ein Hauch Pfirsichtee, darunter eine kühle Mineralik, die an nassen Stein erinnert.
▸ Pfirsich und Blüten in der Nase, und darunter Stein, der minutenlang bleibt.
Am Gaumen ist er ungemein vielschichtig, komplex und rassig. Die Säure gibt ihm Zug, die Frucht sitzt dicht und klar, Frucht und Stein stehen in perfekter Harmonie. Der Abgang ist endlos mineralisch und haftet minutenlang am Gaumen.
Rassig und vielschichtig, mit einem Abgang, der minutenlang bleibt.
Sortenrein aus der Ried Singerriedel.
Der Singerriedel steigt steil hinter dem Gut auf und zählt zu den besten Lagen der Wachau. Der Boden aus Paragneis, Glimmer, Schiefer und erzhaltigem Gestein ist extrem mineralhaltig. Spitz liegt im äußersten Westen der Wachau, zwischen den Bergen und der Donau. Kalte Fallwinde aus den Bergen im Norden halten die Nächte frisch.
Steinterrassen hinter dem Gut.
Gelesen wird von Hand, in mehreren Durchgängen je Lage, nach kurzem Rebschnitt, intensiver Laubarbeit und strenger Ertragskontrolle. Im Keller gären die Moste nach dem Codex Wachau ohne jede Verbesserung im Stahltank, bis die Gärung von selbst stillsteht. Ein Teil reift danach im großen, traditionellen Holzfass. Der 2024er lag danach vier Monate im Stahltank.
Steile Steinterrassen hinter dem Gut, nach alter Art wieder aufgebaut.
Darunter liegt Fels, der den Boden extrem mineralhaltig macht.
Wachau DAC · Smaragd · Ried Singerriedel
Den Singerriedel haben die Hirtzbergers Terrasse für Terrasse zurückgeholt. Seit über 20 Jahren setzen sie die Steinterrassen nach alter Art Schritt für Schritt wieder auf. Auf diesem extrem mineralhaltigen Boden wächst der große Riesling Smaragd des Hauses.
▸ Ein Hang, Stein für Stein zurückgeholt.
Volle Punktzahl bei Falstaff und bei James Suckling, beide für den Jahrgang 2024.
„Gelbe Tropenfrucht, Pfirsich, Orangenblüten, kühle Mineralik. Ungemein vielschichtig, bleibt minutenlang haften, zeigt perfekte Harmonie.“
„Komplex, rassig und endlos mineralisch, mit Pfirsichtee, Zitrone und nassem Stein in der Nase.“
Sinngemäß zusammengefasst beziehungsweise aus dem Englischen übertragen. Beide Wertungen gelten dem Jahrgang 2024, also der Flasche in Deiner Hand.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zwei Kritiker, zweimal die volle Punktzahl, für den Riesling von den Terrassen, die die Hirtzbergers selbst wieder aufgebaut haben. Hier in der Magnum, die ihm Zeit gibt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2024 |
| Herkunft | Wachau DAC, Ried Singerriedel, Spitz an der Donau, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Riesling |
| Qualitätsstufe | Smaragd |
| Alkoholgehalt | 13 % vol |
| Nennfüllmenge | Magnum 1,5 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Franz Hirtzberger Ges.m.b.H., Kremserstraße 8, 3620 Spitz, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Boden | Paragneis, Glimmer, Schiefer und erzhaltiges Gestein, Steinterrassen |
| Ausbau | Handlese in mehreren Durchgängen, Gärung im Stahltank ohne Verbesserung bis zum natürlichen Stillstand, Ausbau zum Teil im großen Holzfass, so arbeitet das Weingut generell |
| Reifung | 4 Monate Stahltank, Angabe von Falstaff |
| Bewertung | 100 Falstaff (30.06.2025), 100 James Suckling (11.09.2025), beide Jahrgang 2024; Platz 8 Top 100 Weine Österreichs 2025. Andere Jahrgänge: 100 James Suckling (07.09.2024) und 99 Falstaff (24.06.2024) für 2023 |
| Erzeuger | Franz Hirtzberger, Spitz an der Donau |
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