Im Goldberg ist vieles anders. Die Riede neigt sich vom See weg und basiert nicht auf Kalk, sondern auf Schiefer. Frischer Wind zirkuliert durch die Rebreihen, die mein Vater 1972 in seinen Boden setzte, dem Jahr als er das Weingut übernahm. Er war es auch, der den Qualitäten des Goldbergs auf den Grund ging, ihn beobachtete, analysierte und Entscheidungen traf, die ihn zu einem der großen Weine des Burgenlands machten.
Im Blaufränkisch vom Goldberg vereint sich seit jeher Feinheit mit Kraft. Seine Gerbstoffstruktur ist kompakt, die Aromen suggerieren Wärme und Herbstlaub, ehe sie sich roten Fruchtnoten öffnen. Du schmeckst Herzkirschen in warmen Jahren, in kühleren dagegen Weichseln und eine frische Erdigkeit. ©Prieler
Dunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Ockerrandaufhellung. Feine Herzkirschfrucht, ein Hauch von Brombeerkonfitüre, Nougat und Veloursleder, mit kandierten Orangenzesten unterlegt. Saftig, rote Kirschen, eleganter Körper, harmonisch, finessenreicher Säurebogen, seidige Tannine, saliner Touch, lange anhaftend, leichtfüßiger Stil, sicheres Reifepotenzial, sagt Falstaff.
Jugendlicher, kräftiger Farbkern, intensive Nase, vielschichtig, Kornelkirsche, Preisel- und Brombeere, feine Kräuteranklänge, dicht und engmaschige Struktur, eleganter, fruchtiger Trinkfluss, präzises, feinstes Tannin, enorm lang anhaltend, Cranberry und rosa Grapefruit im Rückaroma, sensationell, sagt A la Carte.
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