▸ Masseto aus einem der heißesten und trockensten Jahre, in nur drei Erntetagen gelesen, fast schwarz im Glas und trotzdem frisch und ganz Masseto.
Im Glas eine nahezu schwarze Farbe mit rubinviolettem Rand. In der Nase konzentrierte schwarze Frucht, Heidelbeeren, Brombeere und Pflaume, dazu Gewürze vom Pfeffer bis zu Safran und Gewürznelke, ein Hauch Lakritze.
▸ Ein heißes Jahr, und doch keine Spur von Müdigkeit im Glas.
Am Gaumen ist er mächtig und üppig, Intensität und Reife verbinden sich mit Ausgewogenheit und Frische. Das Tannin ist dicht, in vielen Schichten, die Textur samtig weich. Im Abgang bleibt Fruchtigkeit mit lebendiger Säure und viel Würze. Trotz der Hitze des Jahres ist er ein sehr typischer Masseto.
Mächtig und samtig, schwarze Frucht und Gewürz über einer lebendigen Säure.
Die Dürre hat er gut weggesteckt, sein Fenster reicht bis 2044.
Reinsortiger Merlot laut Hausbeschreibung, im Jahrgangsblatt stehen keine Sorten.
Masseto wächst auf einem einzelnen Hügel. Der Boden ist blauer Lehm aus dem Pliozän, ehemaliger Meeresboden mit Fossilien, an der Oberfläche liegen steinharte Lehmklumpen, die massi, nach denen der Wein benannt ist. Das Licht, das das Meer zurückwirft, und feuchte Brisen kühlen die Reife und erhalten die Säure.
Drei Erntetage, so schnell wie nie.
2017 war einer der heißesten und trockensten Jahrgänge. Der Winter blieb über 3 °C, der Austrieb kam zwei Wochen früher, Ende April gab es einen kurzen Kälteeinbruch. Trauben und Beeren blieben klein, Juli und August waren heiß und praktisch ohne Regen, aber die kühlen Nächte erhielten einen ausgezeichneten Säuregrad.
Gelesen wurde an nur drei Erntetagen zwischen dem 24. und 30. August, der schnellsten Lese aller Zeiten, nach Rebalter, in nur vier Partien. Nach doppeltem Sortiertisch gärte der Most in Stahl- und Betontanks, kleinere Mengen im Fass, bei höchstens 25 °C, nie länger als 21 Tage im Tank. Der Säureabbau lief in 100 Prozent neuen Barriques, insgesamt reifte der Wein 24 Monate im Holz und weitere zwölf in der Flasche.
Steinharte Klumpen aus blauem Lehm, nach ihnen ist Masseto benannt.
Ehemaliger Meeresboden mit Fossilien, dicht und wasserhaltend.
Toscana IGT · Handlese · Neue Barriques
Auf dem Hügel, auf dem heute Masseto wächst, standen früher Olivenbäume. 1986 füllte man von den ersten Trauben des neuen Merlot-Weinbergs im Lehm des Masseto-Hügels eine winzige Versuchsmenge ab, 1987 kam die erste offizielle Ausgabe. Seither entsteht Masseto aus diesem einen Hügel und seinem blauen Lehm, und in der Kellerei, die nach dem Schwerkraftprinzip arbeitet, liegt im Caveau eine Flasche jedes Jahrgangs seit 1986.
▸ Ein Hügel aus blauem Lehm, ein einziger Wein.
Versuchsabfüllung von den ersten Merlot-Trauben im blauen Lehm.
Erste offizielle Ausgabe von Masseto.
Ein Hügel, ein Wein. Du hältst den Jahrgang 2017 in der Hand.
97 Punkte von Falstaff und von Jane Anson bei Decanter für den Jahrgang 2017.
„Kraftvolles, leuchtendes Rubinviolett, Heidelbeeren, Gewürznelken, Pflaumen. Mächtig, Tannin in vielen Schichten, viel Würze im Finale.“
„Üppig, eher Le Pin als Petrus, Gewürze von Pfeffer über Safran bis Nelke, die extreme Trockenheit steckt er weg.“
„Ein kraftvoller Wein, der in einem warmen, trockenen Jahr Anmut zeigt, Heidelbeere und Brombeere.“
Sinngemäß übertragen, Decanter aus dem Englischen. Decanter zeigt bei seinen Wertungen kein Verkostungsdatum. Alle Wertungen gelten dem Jahrgang 2017.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
So schnell wie 2017 war die Lese am Masseto-Hügel noch nie, zwischen dem 24. und 30. August war alles im Keller. Der Wein hat sich dafür umso mehr Zeit genommen.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2017 |
| Herkunft | Toscana IGT, Bolgheri, Toskana, Italien |
| Rebsorten | Merlot |
| Alkoholgehalt | 15,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2021 bis 2044 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Ornellaia S.r.l., Località Ornellaia 191, Bolgheri, 57022 Castagneto Carducci (LI), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lese | Drei Erntetage zwischen 24. und 30. August 2017, nach Rebalter, vier Partien |
| Vinifikation | Doppelter Sortiertisch, Gärung in Stahl- und Betontanks, kleinere Mengen im Fass, höchstens 25 °C, nie mehr als 21 Tage im Tank |
| Ausbau | Malo in 100 % neuen Barriques, Partien 12 Monate getrennt, insgesamt 24 Monate, 12 Monate Flaschenreife |
| Bewertung | 97 Falstaff (27.08.2020), 97 Decanter (Jane Anson), 96 Decanter (Aldo Fiordelli), alle Jahrgang 2017 |
| Trinkreife | 2021 bis 2044, Einschätzungen von Decanter |
| Erzeuger | Ornellaia, Bolgheri |
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