▸ Chardonnay vom kühlen, waldumrandeten Westhang des Schüttenbergs, spontan im kleinen Fass vergoren, mit Fruchtfülle und salziger, engmaschiger Mitte.
Im Glas ein helles Grüngelb mit Silberreflexen. Die Nase zeigt gelbe Tropenfrucht und feine Holznuancen, dazu Vanille, dezente nussige Töne und ein Hauch Limette. Das Bukett ist attraktiv und klar, nichts ist zu laut.
Am Gaumen ist er kräftig und komplex, ein Burgundertyp, der mit Frucht nicht geizt. Gleichzeitig hält ihn eine salzige Mineralik schlank, die Textur ist engmaschig, die weiße Frucht fein gezeichnet. Der Abgang ist salzig und lang. Er ist schon zugänglich und wird mit den Jahren immer neue Schichten zeigen.
Fruchtfülle mit Salz, engmaschig gewebt und lang im Abgang.
Trinkreife bis 2035, bei 12 °C serviert.
Angabe aus dem Datenblatt des Weinguts zum Jahrgang 2023.
Mit 284 Metern ist der Schüttenberg die höchste Erhebung im Arbesthaler Hügelland. Die Südhänge sind warm und mit roten Sorten bepflanzt. Der westliche Teil aber ist vom Wald umrandet, hat etwas mehr Kalk und deutlich kühlere Morgen und Abende. Dort stehen auf 235 bis 245 Metern 1,7 Hektar Chardonnay, die lange in den Herbst reifen können, ohne wuchtig zu werden.
Gelesen wird Anfang September von Hand. Der Most gärt spontan in 228-Liter-Fässern aus französischer Eiche und in Betoneiern bei 20 bis 25 °C, dann läuft der biologische Säureabbau. Danach liegt der Wein zwölf Monate auf der Vollhefe in den kleinen Fässern.
Spontangärung · 228-l-Fass und Betonei · Vollhefe
Auf einem Hügel, der für Rotwein bekannt ist, wächst dieser Chardonnay im kühlsten Winkel. Der Wald hält die Morgen und Abende frisch, der Kalk gibt Salz. Im kleinen Fass und im Betonei vergoren, bekommt er Fülle, ohne seine Spannung zu verlieren.
▸ Ein Rotweinhügel, und an seinem Waldrand ein großer Weißer.
95 bis 97 Falstaff-Punkte für die Fassprobe, dazu 94 A la Carte und 93 Gault&Millau.
„Feine Holznuancen, Vanille, gelbe Tropenfrucht, nussige Aromen, ein Hauch von Limetten. Saftig, engmaschig, finessenreich, salziger Abgang, lang anhaltend, großes Reifepotenzial.“
Wertung ohne vorliegende Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Weins.
Wertung ohne vorliegende Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Weins.
Wertung ohne vorliegende Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Weins.
Sinngemäß gekürzt. Alle Wertungen gelten dem Jahrgang 2023, die Falstaff-Wertung stammt aus der Fassprobe.
Drei Gänge nach den Empfehlungen des Weinguts.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2023 |
| Herkunft | Carnuntum, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Chardonnay |
| Alkoholgehalt | 13 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2025 bis 2035 |
| Serviertemperatur | 12 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Gerhard Markowitsch GmbH, Pfarrgasse 6, 2464 Göttlesbrunn, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lage | Ried Schüttenberg, Westteil, 235 bis 245 m, mehr Kalkauflage, vom Wald umrandet |
| Lese | Handselektion Anfang September |
| Gärung | Spontan in 228-l-Fässern aus französischer Eiche und Betoneiern, 20 bis 25 °C, biologischer Säureabbau |
| Ausbau | 12 Monate in 228-l-Fässern auf der Vollhefe |
| Analyse | Restzucker 2,1 g/l, Säure 5,9 g/l |
| Bewertung | 95 bis 97 Falstaff, Fassprobe (30.06.2025), Jahrgang 2023 |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | A la Carte 94, Gault&Millau 93, Vinaria 4 Sterne, Jahrgang 2023 |
| Erzeuger | Markowitsch, Göttlesbrunn |
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