▸ Roter Veltliner von der Lage, die für die Sorte wie geschaffen ist, spontan im großen Holzfass vergoren und saftig mit feiner Mineralik.
Im Glas ein mittleres Gelbgrün mit silbernen Reflexen. In der Nase gelber Apfel, dazu ein Hauch Ananas und Blütenhonig, darunter dunkle Mineralik. Am Gaumen ist er sehr saftig, die Struktur fühlt sich voll an, obwohl er mit 12,5 % vol leichtfüßig bleibt. Die lange Zeit auf der Vollhefe gibt ihm Rundung, die Säure hält ihn lebendig, und im Kern bleibt er fein mineralisch. Mit zwei Gramm Restzucker ist er knochentrocken, und doch klingt eine sanfte Fruchtsüße nach.
Saftig und mineralisch, mit gelbem Apfel und einer Spur Honig.
Er hat Potenzial für zehn Jahre, schenk ihn heute zum Essen ein und leg ein paar Flaschen für später weg.
Die Ried Steinberg ist eine der größten und besten Lagen am Wagram und eine der höchsten. Der Name kommt vom steinigen, sandigen Boden, der sich hier mit Löss abwechselt. Am Fuß des Hügels dominiert der Löss, oben, auf fast 360 Metern, der Tertiärschotter. Für Josef Fritz ist sie die Lage, die dem Roten Veltliner auf den Leib geschneidert ist, trocken und heiß, wie es die alte Sorte braucht.
Die Trauben wurden am 21. September 2024 von Hand gelesen. Der Most gärte spontan in großen Holzfässern, danach blieb der Wein noch fünf Monate auf der Vollhefe in denselben Fässern. Daher kommt die saftige Struktur mit fein mineralischem Charakter. Im fertigen Wein stehen 5,8 Promille Säure und 2 Gramm Restzucker.
Ried Steinberg · Spontangärung · Handlese
Roter Veltliner wächst in Österreich auf nur rund 200 Hektar, vor allem am Wagram und im westlichen Weinviertel. Josef Fritz hat diese alte, selten gepflanzte Sorte schon vor dreißig Jahren lieben gelernt, als kaum jemand sie ernst nahm. Heute stehen auf über acht seiner 17 Hektar Roter Veltliner, aus dem sechs verschiedene Weine entstehen.
▸ Eine fast vergessene Sorte, auf ihrem besten Boden.
92 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2024, eine Lagenwertung zum Preis eines Alltagsweins.
„Mittleres Gelbgrün, Silberreflexe. Gelbe Apfelfrucht, zarte Anklänge von Ananas und Blütenhonig, etwas dunkle Mineralik. Mineralisch-salzig, tropische Frucht im Abgang, vielseitig einsetzbar.“
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen und gekürzt.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2024 |
| Herkunft | Wagram, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Roter Veltliner |
| Alkoholgehalt | 12,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Josef Fritz, Ortsstraße 3, 3701 Zaußenberg, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Zutaten | Trauben*, konzentrierter Traubenmost*, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite, Stabilisatoren: Metaweinsäure. *aus ökologischer Landwirtschaft |
| Nährwerte | je 100 ml |
| Brennwert | 321 kJ / 77 kcal |
| Kohlenhydrate | 0,9 g |
| davon Zucker | 0,1 g |
| Hinweis | Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz. |
| E-Label des Erzeugers | Etikettangaben ansehen |
| Lese | von Hand, 21.09.2024 |
| Ausbau | Spontangärung im großen Holzfass, fünf Monate auf der Vollhefe |
| Analyse | Säure 5,8 ‰, Restzucker 2,0 g/l |
| Reifepotenzial | rund 10 Jahre |
| Bewertung | 92 Falstaff (30.06.2025), Jahrgang 2024 |
| Zertifizierung | Bio, AT-BIO-402 |
| Erzeuger | Josef Fritz, Zaußenberg am Wagram |
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