▸ Grüner Veltliner aus einer Ried, die schon 1312 urkundlich auftaucht, mit Mango, Blütenhonig und cremiger Textur.
Im Glas ein helles Goldgelb mit silbernen Reflexen. In der Nase frische gelbe Tropenfrucht, ein Hauch Mango und Blütenhonig, ein einladendes Bukett.
Am Gaumen saftig und elegant, sehr gut balanciert, die Textur ist cremig. Zarte Marille legt sich dazu, feine Fruchtsüße bleibt im Abgang, ein mineralischer Nachhall rundet ab. Schon jetzt schön entwickelt und offen.
Mango und Blütenhonig, cremig und gut balanciert.
Der Liebenberg liegt zwischen dem Tiefenthal und dem Heudürrgraben und ist einer der drei großen Weinberge zwischen Weißenkirchen und Dürnstein, neben Buschenberg und Kaiserberg. Er schaut nach Süden und Südwesten und ist von Trockensteinmauern geprägt.
Smaragd heißen in der Wachau die Weine, deren Trauben länger am Stock bleiben. Sie werden vielschichtig, strukturiert und kräftig, ohne Holzeinfluss, ab 12,5 % vol. Den Namen gibt die Smaragdeidechse, die in den Trockensteinmauern der Terrassen lebt.
2024 begann ungewöhnlich warm, Ende März trieben die Reben schon aus. In den Frostnächten zwischen 19. und 26. April schützte Räuchern die jungen Triebe, einige Schäden blieben. Nach einer langen Hitzewelle ab Juli begann die Lese am 5. September, starker Regen erzwang ab dem 12. eine Pause von zwei Wochen. Ab Ende September kühlte es ab, die Säure blieb stabil, am 23. Oktober war die Lese beendet.
Wachau DAC · Smaragd · Trockensteinmauern
Der Name Liebenberg ist schon 1312 dokumentiert, als Stiftung durch Leuthold von Kuenring. Er verweist auf frühere Besitzer, das Adelsgeschlecht der Liebenberger. Heute stehen dort Grüner Veltliner auf Terrassen zwischen Trockensteinmauern, nach Süden und Südwesten zur Donau hin.
▸ Über 700 Jahre Name, ein Jahrgang 2024 im Glas.
Leuthold von Kuenring stiftet die Ried, der Name ist urkundlich belegt.
Grüner Veltliner Smaragd von den Terrassen des Liebenbergs.
93 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2024.
„Frische gelbe Tropenfrucht, ein Hauch von Mango und Blütenhonig. Saftig, elegant, sehr gut balanciert, cremige Textur, mineralischer Nachhall, bereits gut entwickelt.“
Peter Moser.
Falstaff gekürzt im Original.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2024 |
| Herkunft | Wachau DAC, Ried Liebenberg, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Grüner Veltliner |
| Kategorie | Smaragd |
| Alkoholgehalt | 13,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Josef Jamek GmbH, Josef-Jamek-Straße 45, 3610 Joching, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Zutaten | Trauben; Konservierungsstoff: Sulfite. Unter Schutzatmosphäre abgefüllt. |
| Nährwerte | je 100 ml |
| Brennwert | 321 kJ / 77 kcal |
| Kohlenhydrate | 1,3 g |
| davon Zucker | 0,5 g |
| Hinweis | Enthält geringfügige Mengen von: Fett, Gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz |
| E-Label des Erzeugers | Etikettangaben ansehen |
| Lage | Ried Liebenberg zwischen Tiefenthal und Heudürrgraben, Süd und Südwest, Trockensteinmauern |
| Ausbau | Ohne Holzeinfluss, wie für Smaragd üblich |
| Bewertung | 93 Falstaff (30.06.2025), Jahrgang 2024 |
| Weingut | Weingut Jamek, Joching |
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