▸ Grüner Veltliner von den Urgesteinsterrassen der Achleiten, im Jahrgang 2024 mit gelbem Apfel, Marille und seidiger Textur.
Im Glas ein helles Goldgelb mit silbernen Reflexen. Der Duft ist einladend, gelber Apfel, ein Hauch Ringlotten und Marillen, darunter ein mineralischer Ton und eine zarte Würze von Wiesenkräutern. Das Bukett wirkt klar und vom Urgestein geprägt.
Am Gaumen ist er stoffig, mit fruchtiger Süße und seidiger Textur. Er bleibt elegant und haftet lange, die mineralische Spur trägt bis in den Nachhall. Schon heute harmonisch und zugänglich, und mit etwas Flaschenreife legt er noch zu.
Gelber Apfel und Stein, seidig und lang.
Die Achleiten ist die größte Ried in der Gemeinde Weißenkirchen und reicht von der Donau bis hinauf zum Wald, auf 209 bis 357 Metern. Ihre Böden sind vielschichtig, Verwitterungsböden aus Paragneis und der hier besonders häufige Migmatit-Amphibolit, im oberen Teil Ausläufer von Gföhler Gneis. Bei bis zu 83 Prozent Hangneigung, im Schnitt 41 Prozent, geht Weinbau nur auf Terrassen.
Smaragd heißen in der Wachau die Weine, deren Trauben länger am Stock bleiben. Sie werden vielschichtig, strukturiert und kräftig, ohne Holzeinfluss, ab 12,5 % vol. Den Namen gibt die Smaragdeidechse, die in den Trockensteinmauern der Terrassen lebt.
2024 begann ungewöhnlich warm, Ende März trieben die Reben schon aus. In den Frostnächten zwischen 19. und 26. April schützte Räuchern die jungen Triebe, einige Schäden blieben. Nach einer langen Hitzewelle ab Juli begann die Lese am 5. September, starker Regen erzwang ab dem 12. eine Pause von zwei Wochen. Ab Ende September kühlte es ab, die Säure blieb stabil, am 23. Oktober war die Lese beendet.
Wachau DAC · Smaragd · Urgestein
Der Name erzählt die Lage. „Ach“ steht für fließendes Wasser, „leiten“ für den abschüssigen Hang. Über viele hundert Jahre wurden hier Terrassenmauern aus Naturstein errichtet, die nur durch das Gewicht der Steine und geschickt gelegte Reibung halten und Wasser gut durchlassen. Das Handwerk, sie zu bauen, wird bis heute von einer Generation an die nächste weitergegeben.
▸ Jeder Stein in diesen Mauern wurde von Hand gesetzt.
95 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2024.
„Einladender Duft nach gelbem Apfel, ein Hauch von Ringlotten und Marillen, mineralischer Touch. Stoffig, fruchtige Süße, seidige Textur, elegant, wird von weiterer Flaschenreife profitieren.“
Peter Moser.
Falstaff gekürzt im Original.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2024 |
| Herkunft | Wachau DAC, Ried Achleiten, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Grüner Veltliner |
| Kategorie | Smaragd |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Josef Jamek GmbH, Josef-Jamek-Straße 45, 3610 Joching, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Zutaten | Trauben; Konservierungsstoff: Sulfite. Unter Schutzatmosphäre abgefüllt. |
| Nährwerte | je 100 ml |
| Brennwert | 343 kJ / 82 kcal |
| Kohlenhydrate | 1,3 g |
| davon Zucker | 0,5 g |
| Hinweis | Enthält geringfügige Mengen von: Fett, Gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz |
| E-Label des Erzeugers | Etikettangaben ansehen |
| Lage | Ried Achleiten, Weißenkirchen, 209 bis 357 m, Paragneis, Migmatit-Amphibolit, Gföhler Gneis, Terrassen mit Trockensteinmauern |
| Ausbau | Ohne Holzeinfluss, wie für Smaragd üblich |
| Bewertung | 95 Falstaff (30.06.2025), Jahrgang 2024 |
| Weingut | Weingut Jamek, Joching |
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