▸ Muskateller-Trester aus den Euganeischen Hügeln, unter Vakuum gebrannt und kurz im Eichenfass gerundet, bernsteinfarben und duftig wie ein Obstkorb.
Im Glas leuchtet er bernsteinfarben. Die Nase ist ein Korb voller Früchte, Ananas, Mandarinen und Mango, dazu frische Früchte und Honig. Darunter liegt der Muskat der Traube, mit einem Hauch Muskatnuss, weißer Rose und Kamille, ganz so, wie man es von einem klassischen Muskateller-Grappa erhofft.
Am Gaumen ist er weich und dicht, gut gebaut und lang. Die kurze Zeit im Eichenfass rundet ihn ab und bringt schöne Eichennoten und eine feine Würze, die den Fruchtduft einfängt. Ein Anflug von Kirschkern sorgt für Spannung, der Abgang bleibt lang und leicht süßlich. Die 40 % vol sind fein eingebunden, dieses Glas trinkst Du langsam.
Fruchtkorb und Muskat, rund gemacht von einer kurzen Zeit im Eichenfass.
Aus den Colli Euganei. Die Anteile sind nicht veröffentlicht.
Für die Cleopatra-Linie kommt absolut frischer Trester in die Brennerei. Hier ist es der Trester von Moscato Fior d'Arancio und Moscato Bianco aus den Colli Euganei, den Euganeischen Hügeln bei Padua.
Gebrannt wird im Crysopea, einer diskontinuierlichen Wasserbad-Brennblase mit Säule, die unter Vakuum arbeitet. Der Unterdruck senkt den Siedepunkt, so bleiben die zarten, blumigen Noten erhalten, die bei mehr Hitze verloren gingen. Die Idee dazu prüfte das Versuchszentrum San Michele all'Adige 2003, gebaut wurde die Anlage bei Poli zwischen 2005 und 2010. Nach dem Brennen reift der Grappa in den unterirdischen Kellern in Schiavon, eine kurze Lagerung in Eichenfässern rundet seine Struktur ab.
Moscato · Vakuum-Wasserbad · Eichenfass
Cleopatra, eine Alchemistin im alten Ägypten, schuf der Überlieferung nach den ersten Alambic der Geschichte. Er hieß Crysopea, aus dem Griechischen für Gold machen. Poli gab seiner Vakuum-Brennblase denselben Namen und brennt darin die ganze Cleopatra-Linie. Der Moscato Oro ist ihr goldener Muskateller.
▸ Aus dem Gold der Alchemie wurde ein bernsteinfarbener Grappa.
Cleopatra baut der Überlieferung nach den ersten Alambic, den Crysopea.
Das Versuchszentrum San Michele all'Adige prüft die Vakuum-Brennblase.
Poli baut den neuen Crysopea.
Du hältst den Moscato Oro aus dem Crysopea in der Hand.
Zweimal bei Falstaff verkostet, beide Male über 90 Punkte.
„Ein klassischer Muskateller-Grappa mit Kirschkern, Kamille und feiner Muskatnuss. Gut strukturiert, schöne Eichennoten, feine Würze.“
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen. Die frühere Falstaff-Wertung steht in den More Facts.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers empfohlen.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Grappa, im Holz gereift |
| Herkunft | Venetien, Italien |
| Zutaten | Trester von Moscato Fior d'Arancio und Moscato Bianco |
| Alkoholgehalt | 40 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,7 l |
| Verantwortliches Unternehmen | Poli Distillerie Srl, Via Marconi 46, 36060 Schiavon (VI), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Herstellung | Destillation im Crysopea, diskontinuierlicher Wasserbad-Alambic unter Vakuum; kurze Reifung in Eichenfässern |
| Servieren | Im tulpenförmigen Glas bei 18 bis 20 °C |
| Verpackung | Geschenkdose aus Metall |
| Bewertung | 94 Falstaff (02.11.2021) |
| Weitere Falstaff-Wertung | 93 (21.11.2019), helles Stroh mit leichtem Gold, weiße Tafeltrauben, Muskatnuss, Banane, weiße Rose, Erdbeere, dicht und lang |
| Erzeuger | Jacopo Poli, Schiavon |
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