▸ Riesling aus der Ried Mordthal, benannt nach einem Fundort der Mammutjäger, mit Pfirsich, Blütenhonig und einem Säurebogen, der lange trägt.
Im Glas ein mittleres Gelbgrün mit silbernen Reflexen. In der Nase Pfirsich, zart floral unterlegt, dazu gelbe Ringlotte, kandierte Mandarinenzesten und ein Hauch Blütenhonig. Am Gaumen Steinobst, saftig, mit eleganter Textur und feiner Extraktsüße, ein feiner Säurebogen hält alles in Balance. Ein mineralischer Zug läuft mit, und im Nachhall bleibt reife gelbe Pfirsichfrucht, lang und leichtfüßig zugleich.
Pfirsich und Honig, getragen von einem feinen Säurebogen.
Etwas wärmer als üblich, dann öffnet sich der Honig.
Gib ihm ein großes Glas und etwas Zeit, mit jeder Viertelstunde wird die Frucht gelber.
Reinsortig, 100 % Riesling.
Der Name Mordthal geht auf einen Fund von Mammutknochen und Steinwerkzeugen zurück, die auf Mammutjagd hindeuten. Die Weingärten fallen nach Südwesten ab, das Tal ist nach Westen geschützt. Im Untergrund liegen Sand und Kies mit kristallinem Gestein eines alten Donaulaufs, darüber eine Lössschicht.
Gelesen wird Ende September von Hand. Die Maische steht zehn Stunden, dann gärt der Most spontan im Stahltank, acht Monate bei 22 bis 25 °C. Drei Monate im großen Eichenfass mit 2000 Litern runden ihn ab.
Wagram DAC · Erste Lage 1ÖTW · Biodynamisch
Im Mordthal schützt das Tal die Reben von Westen, die Hänge fallen nach Südwesten. Unter dem Löss liegen Sand, Kies und kristallines Gestein eines alten Donaulaufs. Dort stehen 42 Jahre alte Rieslingstöcke, Fritsch führt die Lage als Erste Lage.
▸ Eine Ried, benannt nach der Mammutjagd.
95 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2023.
„Zart floral unterlegte Pfirsichfrucht, ein Hauch von kandierten Mandarinenzesten, etwas Blütenhonig klingt an. Steinobst am Gaumen, feiner Säurebogen, ausgewogen und gut anhaftend, delikate Fruchtnuancen im Nachhall.“
Die Wertung gilt dem Jahrgang 2023, also der Flasche in Deiner Hand. Eine frühere Verkostung mit 96 Punkten steht in den More Facts.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers empfohlen.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2023 |
| Herkunft | Wagram DAC, Ried Mordthal, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Riesling |
| Alkoholgehalt | 12,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2025 bis 2037 |
| Serviertemperatur | 12 bis 14 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weinberghof Fritsch GmbH, Schlossbergstraße 9, 3470 Oberstockstall, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Qualitätsstufe | Wagram DAC Riedenwein, Erste Lage 1ÖTW |
| Lage | Plateau, nach Süden, 230 m; Löss über Sand, Kies und kristallinem Gestein |
| Reben | 42 Jahre, 3500 Stöcke je Hektar |
| Lese | Von Hand, Ende September |
| Keller | 10 Stunden Maischestandzeit, Spontangärung im Stahltank, biologischer Säureabbau, 3 Monate großes Eichenfass 2000 l |
| Analyse | Säure 7 g/l, Restzucker unter 4 g/l |
| Verschluss | Schraubverschluss |
| Bewertung | 95 Falstaff (13.02.2026, Jahrgang 2023) |
| Weitere Falstaff-Wertung | 96 (30.06.2025, Jahrgang 2023, als Reserve verkostet) |
| Weingut | Weinberghof Fritsch, Oberstockstall |
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