▸ Weißburgunder von einer Porphyrterrasse auf 600 Metern zwischen Tramin und Kaltern, mit Birne, grüner Walnuss und einem rauchigen Hauch.
Im Glas ein klares, frisches Strohgelb mit silbernen Reflexen. In der Nase frische Birne und weißes Steinobst, dazu etwas Zitrusabrieb und die würzige Note grüner Walnüsse. Im Hintergrund liegen ein leichter Rauch und mineralische Töne.
Am Gaumen ist er elegant und saftig, mit jugendlicher Lebendigkeit und einer rassigen Säure, die ihn straff hält. Eine feine Salzigkeit zieht sich bis in das lange Finale.
Kühl und salzig, mit Birne vorn und Spannung bis zum Schluss.
Nicht zu kalt, sonst verstecken sich Walnuss und Rauch.
Gib ihm ein paar Minuten im Glas, dann kommt hinter der Birne die Walnuss heraus.
Reinsortig, aus dem Datenblatt zum Jahrgang 2023.
Den Pinot Bianco Kristallberg gibt es seit dem Jahrgang 2015. Damit der Weißburgunder auch künftig frisch bleibt, kaufte die Familie einen Weinberg auf 600 Metern, auf einer kleinen Bergterrasse zwischen Tramin und Kaltern. Später kamen weitere Lagen in derselben Höhe dazu. Die Terrasse besteht aus Porphyr, liegt nach Südwesten und ist kühl, aber sonnig.
Gelesen wird ganz von Hand. 2023 reiften die Trauben nach viel Regen Anfang August noch lange in der Sonne, warme Tage und kühle Nächte hielten die Säure. Im Keller wird sanft gepresst und der Most durch Kühlung geklärt. Er gärt bei 20 °C in Eichenfässern zu 25 Hektolitern und reift darin zwölf Monate weiter.
Südtirol DOC · Höhenlage 600 m · Holzfass
Für jede Rebsorte den passenden Platz finden, darauf baut Elena Walch. Weil die Sommer wärmer werden, ist der Weißburgunder auf 600 Meter hinaufgezogen, auf eine kleine Terrasse aus Porphyr. Dort reift er langsamer und behält Säure und Mineralität. So ist mit dem Jahrgang 2015 ein eigener Höhenwein entstanden, der die straffe, mineralische Seite der Sorte zeigt.
▸ Ein Weißburgunder, der dem Klima nach oben ausweicht.
Sechs Wertungen für den Jahrgang 2023, alle zwischen 90 und 94 Punkten. Punkte eines Charakterstücks zum Preis eines Alltagsweins.
Eine Verkostungsnotiz liegt uns dazu nicht vor.
„Zartes Goldgelb mit silbernen Reflexen, Birne, Apfel, Zitrusabrieb. Am Gaumen weit, mit toller Mineralität und leichter Salzigkeit, rassige Säure, langes Finale.“
Othmar Kiem, Simon Staffler.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses.
Falstaff gekürzt wiedergegeben. Die übrigen Wertungen sind Angaben des Hauses, alle für den Jahrgang 2023. Decanter und Vinum stehen in den More Facts.
Drei Gänge, zwei nach den Empfehlungen des Hauses, einer von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2023 |
| Herkunft | Südtirol DOC, Südtirol, Italien |
| Rebsorte | 100 % Weißburgunder (Pinot Bianco) |
| Alkoholgehalt | 13,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 3 bis 8 Jahre |
| Serviertemperatur | 13 bis 15 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Elena Walch Srl, Via Andreas Hofer 1, 39040 Tramin (Termeno), Südtirol, Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lage | Bergterrasse auf 600 m zwischen Tramin und Kaltern, Porphyr, Südwest |
| Lese | Von Hand |
| Ausbau | Sanftes Pressen, Klärung durch Kühlung, Gärung bei 20 °C in Eichenfässern zu 25 hl, zwölf Monate Reife im Fass |
| Analyse | Restzucker 1,7 g/l, Gesamtsäure 6,4 g/l |
| Erster Jahrgang | 2015 |
| Bewertung | 94 James Suckling, 94 Luca Maroni, 93 I Vini di Veronelli, 92 Falstaff (14.10.2025), 90 Decanter, 90 Vinum Weinguide 2026, alle Jahrgang 2023, außer Falstaff Angaben des Hauses |
| Weingut | Elena Walch, Tramin |
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