▸ Vierzehn Parzellen alter Reben, jede für sich gekeltert und ausgebaut, bevor sie im zweiten Winter im rohen Beton zusammenfinden.
Im Glas steht ein dunkles Granat. Die Nase ist floral und frisch, sie lässt der Frucht den Vortritt und hält sie dabei kühl. Nichts drängt sich vor, das Bukett wirkt offen und klar.
Am Gaumen ist er zuerst frisch, dann breitet er sich cremig aus und lässt den Grenache sprechen. Zum Finale hin wird er länger und gestreckter, getragen von dichten und trotzdem schon schmelzenden Tanninen. Ein Gigondas mit Spannung, der jetzt Freude macht und in den nächsten Jahren noch feiner und vielschichtiger wird. Am besten im großen Glas.
Frisch im Antrunk, cremig in der Mitte und lang gestreckt im Finale.
Anteile für 2021 sind beim Haus nicht veröffentlicht.
Die Réserve vereint die alten Reben des Guts, 50 bis 100 Jahre alt und mit niedrigem Ertrag geführt. Sie stehen auf den kühlen Terroirs der Bosquets, auf Kalkmergel in der Höhe, der dem Wein Dichte gibt, und auf feinem Sand am mittleren Hang, der für Finesse sorgt. Gelesen wird von Hand in der zweiten Oktoberhälfte.
Jede der 14 Parzellen wird für sich vergoren, je nach Lage teils mit ganzen Trauben, leicht gequetscht und mit der Schwerkraft eingemaischt. Nach feiner Extraktion zu Beginn zieht der Wein lange wie ein Aufguss, der Tresterhut wird täglich von Hand untergetaucht. Danach reift jede Partie im passenden Gebinde, Syrah im 228-Liter-Fass, Grenache vom Sand im Foudre, der Rest in alten Halbstückfässern zu 400 bis 600 Litern. Den zweiten Winter verbringt die fertige Cuvée gemeinsam im unbeschichteten Beton.
AOC Gigondas · Handlese · Parzellenweise vinifiziert
Die Réserve ist die Cuvée, die das Haus aus seinen ältesten Reben zusammensetzt. Vierzehn Parzellen gehen ein, und jede bekommt im Keller ihre eigene Behandlung, vom kleinen Fass bis zum großen Foudre. Erst nach dem ersten Jahr kommen sie zusammen und ruhen dann einen ganzen Winter im rohen Beton. So entsteht aus vielen kleinen Weinen ein einziger, der das Gut als Ganzes zeigt.
▸ Vierzehn Parzellen, ein Wein.
Drei Gänge, zwei als Empfehlung der Domaine des Bosquets, einer von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein |
| Jahrgang | 2021 |
| Herkunft | AOC Gigondas, südliche Rhône, Frankreich |
| Rebsorten | Grenache, Syrah, Mourvèdre, Cinsault, Clairette |
| Alkoholgehalt | 14,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Serviertemperatur | 16 bis 18 °C, in großen Gläsern |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Domaine des Bosquets, 2 Chemin des Bosquets, 84190 Gigondas, Frankreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Terroir | Kalkmergel in der Höhe, feiner Sand am mittleren Hang, Reben 50 bis 100 Jahre |
| Ertrag | 20 hl je Hektar, rund 30.000 Flaschen und 400 Magnums |
| Ausbau | 18 Monate parzellenweise in 228-l-Fässern, Foudres und alten Demi-muids zu 400 bis 600 l, zweiter Winter assembliert im unbeschichteten Beton, biologischer Säureabbau im Holz |
| Speisen, Angabe des Hauses | Taube, Beef Wellington, Schweinefilet; gereift zu Lièvre à la Royale |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | 92+ Robert Parker, 92-94 Jeb Dunnuck, 92 Vinous, 16/20 Jancis Robinson, 92 Bettane + Desseauve; im Datenblatt ohne Jahrgang genannt, nicht sicher für 2021 |
| Hinweis | Angaben zu Ertrag, Ausbau und Service stammen aus dem Datenblatt des Hauses ohne Jahrgangsangabe. |
| Weingut | Domaine des Bosquets, Gigondas |
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