Harahorn | Norwegen, Grimstad
23 Botanicals, die meisten davon in Norwegen von Hand gesammelt.
Die Det Norske Brenneri entstand in Grimstad an der norwegischen Südküste, nachdem der Staat 2005 sein Monopol auf die Alkoholherstellung aufgegeben hatte. Der Gin kam 2015 heraus und gewann schon 2016 Gold bei der San Francisco World Spirits Competition. Sein Name gehört einem Fabelwesen: Das Harahorn ist der skandinavische Verwandte des Wolpertingers, ein Hase mit ausladendem Geweih.
Gebrannt wird in Chargen zu 300 Litern, auf einer Basis aus Kartoffeln – wie beim norwegischen Aquavit, der im selben Haus entsteht. Dazu kommen 23 Botanicals, und die Herkunftsliste liest sich wie eine Landkarte: Wacholder aus Røros, Blaubeeren aus der Nordmarka, Rhabarber und Blasentang aus Grimstad, Engelwurz aus Oppdal und wilder Majoran aus Sunndal. Ergänzt wird um Zimt, Zitronenschale, Muskat, Lavendel und Rosenwurz.
Wacholder aus Røros, Blaubeeren aus der Nordmarka, Blasentang aus Grimstad – die Zutatenliste ist eine Landkarte.
– zu den Botanicals von Harahorn
Ein Gin, der nach dem Land schmeckt, aus dem er kommt, und nicht nach Wacholder allein. Kräutrig. Beerig. Nordisch.
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