Nicht nur die Deutschen sind auf den Gin gekommen, sondern auch ihre skandinavischen Nachbarn. Lang hatten sie sich auf den Aquavit und dann auch den Vodka sowie den einen oder anderen Likör beschränkt, doch nun gibt es auch Wacholderschnaps. Der Harahorn Norwegian Pink Gin leitet gemeinsam mit seinem traditionellen Bruder in der Form von Dry Gin derselben Brennerei eine neue Ära ein.
Wir sind gespannt, wen der innovative Gin aus Skandinavien von sich einnehmen wird. Es schlummert ein beachtliches Potenzial in ihm, und er trägt einem aktuellen Trend Rechnung. Pink Gin ist nämlich in, egal aus welchem Land und in welcher Schattierung von Rosa.
Optisch bleiben sich die Hersteller des Harahorn Gins treu – das Flaschendesign ist wie bei den anderen Gins, nur die Farbe des Inhalts fällt auf.
Nach dem Öffnen in der Nase weniger süß, als man es allein aufgrund der Farbe erwartet hätte. Ein wenig Süße ist vorhanden, man erkennt die Himbeere, allerdings nur sehr fein und unaufdringlich, die Beere wirkt dadurch total natürlich.
Verfeinert wird der Duft von Wacholder und einer mild würzigen Note. Diese ergibt sich aus dem Seetang und der Angelikawurzel, ein leicht zitroniges Aroma runden den Gin ab. Insgesamt riecht der Gin unglaublich mild, eher feminin und dadurch, dass die Aromen eher fein sind, wirkt der Gin sehr leicht.
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