Becherovka | CZ, Tschechien, Karlovy Vary
In Karlsbad heißt er die dreizehnte Heilquelle.
1807 brachte der Apotheker Josef Vitus Becher im Kurort Karlsbad eine neue Kräutertinktur heraus, die der Verdauung dienen sollte. Seine Apotheke hieß Zu den drei Schränken. Zwei Jahre arbeitete er an der Rezeptur, die auf einen Hinweis des Arztes Christian Frobrig zurückgeht. Sein Sohn Jan Becher baute daraus ein Geschäft.
Grundlage sind Karlsbader Quellwasser, Alkohol, Zucker und rund 32 Kräuter und Gewürze. Die Rezeptur ist bis heute unverändert und kennen nur zwei Mitarbeiter. Abgefüllt wird mit 38 Prozent. In Karlsbad, das für seine Heilquellen bekannt ist, nennt man ihn scherzhaft die dreizehnte Quelle.
Nur zwei Menschen kennen die Rezeptur.
– seit 1807 unverändert
Ein böhmischer Kräuterlikör aus dem Kurort. Herb. Zimtig. Bitter.
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