▸ Golden im Glas, bitter mit Nelke und Zimt im ersten Schluck, und am Ende bleibt die Orange, nach einem Rezept, das seit 1807 nur zwei Menschen kennen.
Im Glas leuchtet er klar und golden. In der Nase stehen Gewürze vorn, Nelke und Zimt, dahinter ein Strauß Kräuter, und ganz leise zieht schon die Orange mit. Der erste Schluck ist ausgeprägt bitter, Nelke und Zimt führen, und genau dieser Biss macht wach.
Nach dem Schlucken öffnet sich die Kraft der Kräuter, dann kommt die Orange, angenehm und rund, und am Ende steht ein süßer Abschluss, der die Bitterkeit wieder einfängt. Mit zehn Gramm Zucker auf 100 Milliliter bleibt er dabei klar auf der herben Seite. Eiskalt wirkt er straffer und würziger, mit Tonic wird er leicht und spritzig.
Erst bitter, dann Orange, und am Ende ein süßer Abschluss, der Lust auf den nächsten Schluck macht.
Schenk ihn gut eisgekühlt in kleine Gläser, so kommen Nelke, Zimt und Orange am klarsten.
1805 bekam Josef Vitus Becher das Originalrezept von Dr. Frobrig. Er stimmte es ab, bis etwa zwanzig Kräuter und Gewürze zusammenpassten, aus fernen Ländern und aus der Umgebung von Karlsbad, und brachte den Likör 1807 heraus. Dazu kommen Weindestillat, Zucker und ätherisches Orangenöl. Farbstoffe, künstliche Zusatzstoffe und Konservierungsmittel gibt es keine, die goldene Farbe stammt aus den Zutaten.
Ein Rezept, zwei Menschen, seit 1807.
Heute entsteht Becherovka im Karlsbader Werk in Bohatice, etwa acht Millionen Liter im Jahr. Das Rezept ist seit 1807 unverändert und bis heute nur zwei Menschen bekannt. Die flache Flasche entwarf Karel Laube 1866, seit 1907 ist sie aus grünem Glas.
Kräuterlikör · Ohne Farbstoffe · Karlsbad
1967 stand die Tschechoslowakei mit einem Pavillon auf der Expo in Montreal. Dort wurde Becherovka Original mit kanadischem Indian Tonic Water gemischt, nach einem Rezept von Vlado Belovič. Der Drink hieß Beton und wurde später zum tschechischen Nationalcocktail gewählt. Die Bitterkeit des Likörs und die Chininnote des Tonic greifen dabei ineinander.
▸ Becherovka und Tonic, seit 1967 ein Paar.
Josef Vitus Becher bringt den Kräuterlikör in Karlsbad heraus.
Karel Laube entwirft die flache Flasche, seit 1907 aus grünem Glas.
Auf der Expo in Montreal entsteht der Beton.
Dasselbe Rezept wie 1807. Du hältst die Flasche mit der Unterschrift von Jan Becher in der Hand.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers empfohlen.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Kräuterlikör |
| Herkunft | Karlsbad (Karlovy Vary), Tschechien |
| Zutaten | Wasser, Alkohol, Zucker, Weindestillat, Kräuter- und Gewürzmischung, ätherisches Orangenöl |
| Alkoholgehalt | 38 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,7 l |
| Allergene | Keine, allergen- und glutenfrei |
| Verantwortliches Unternehmen | Jan Becher, Karlovarská Becherovka, a.s., Sokolovská 100/94, 186 00 Praha, Tschechien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Rezeptur | Geheim, seit 1807 unverändert, etwa zwanzig Kräuter und Gewürze |
| Zusätze | Ohne Farbstoffe, künstliche Zusatzstoffe und Konservierungsmittel |
| Nährwerte je 100 ml | 1040 kJ / 248 kcal, Kohlenhydrate 10 g, davon Zucker 10 g, Fett 0 g, Eiweiß 0 g, Salz 0 g |
| Servierempfehlung | Pur und eisgekühlt oder im Cocktail |
| Lagerung | Keine besonderen Bedingungen, viele Jahre haltbar |
| Auszeichnung | Grand Prix, Weltausstellung Paris 1900 |
| Erzeuger | Becherovka, Karlsbad |
Suchen Sie die Bestellung, die Sie widerrufen möchten
Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Bestellnummer ein.
Prüfen Sie Ihren Posteingang
Wenn Ihre Angaben mit einer Bestellung übereinstimmen, erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link, über den Sie diese betrachten und verwalten können.