▸ Prosecco Superiore von den Kalkhügeln zwischen Conegliano und Valdobbiadene, reife Birne und Jasmin über nassem Stein, mit dem Schmelz des Extra Dry.
Hellgrüngelb mit feiner Mousse.
Im Glas ein helles Grüngelb, die Mousse steigt fein und anhaltend auf. Die Nase bringt reife Birne und gelben Apfel, dazu Jasmin, ein Spritzer Zitrone und ein Hauch von nassem Stein. Am Gaumen ist er sehr fruchtig, die Mousse legt sich weich über die Zunge. Säure und Süße stehen im Gleichgewicht, er wirkt ausgewogen und hat einen schönen Trinkfluss, im Abgang bleibt feine, helle Frucht.
Birne und Jasmin, mit Schmelz und einem Hauch nassem Stein.
Gut gekühlt bleibt der Schmelz frisch und die Mousse fein.
Schenk ihn kalt ein und gib ihm ein paar Minuten. Mit etwas Wärme tritt der Jasmin aus dem Glas.
Angabe bei Falstaff, die Herstellerseite nennt keine Sorte.
Der Wein stammt aus dem DOCG-Gebiet Conegliano Valdobbiadene, einem Hügelland moränischen Ursprungs. Die Böden bestehen aus Kalk mit Lehm, an manchen Stellen aus Kalk und Ton. Die Reben stehen im Spalier, im Doppelvorhang und radial, mit 2.500 Stöcken je Hektar, der Ertrag liegt bei höchstens 135 Doppelzentnern je Hektar. Gelesen wird in der zweiten Septemberdekade.
Die ganzen Trauben werden sanft gepresst, die zweite Gärung läuft mit eigenen Hefen bei 15 bis 16 °C und wird durch Kühlung gestoppt. 17 g/l Restzucker machen ihn zum Extra Dry. Villa Sandi ist ein palladianischer Bau von 1622 am Fuß der Hügel von Treviso und Sitz der Familie Moretti Polegato. Unter der Villa liegen historische Kellergänge, seit über dreißig Jahren für Führungen offen.
DOCG · Prosecco Superiore · Extra Dry
Superiore darf sich nur Prosecco aus den Hügeln zwischen Conegliano und Valdobbiadene nennen. Dort wachsen die Reben auf Kalk mit Lehm, und der Ertrag ist auf höchstens 135 Doppelzentner je Hektar begrenzt, deutlich weniger als beim Il Fresco aus der DOC. Villa Sandi hat Lagen in allen Prosecco-Herkünften, dieser kommt aus dem Hügelland.
▸ Aus den Hügeln, nicht aus der Ebene.
Dreimal 92 Falstaff-Punkte seit September 2022.
„Hellgrüngelb, feine Mousse, reife Birne, gelber Apfel, Jasmin und nasser Stein. Sehr fruchtig und ausgewogen am Gaumen.“
„Apfel, Pfirsich und Zitrone, cremig, mit Birne, Melone und weißen Blüten über einer sanften Perlage.“
Ausgabe vom 01.09.2023, ohne Jahrgang.
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen. Alle Wertungen gelten dem jahrgangslosen Extra Dry, frühere Falstaff-Verkostungen stehen in den More Facts.
Drei Gänge, zwei davon Empfehlungen von Villa Sandi.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Schaumwein (Spumante), Extra Dry, jahrgangslos |
| Herkunft | Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG, Venetien, Italien |
| Rebsorte | Glera |
| Alkoholgehalt | 11 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Serviertemperatur | 6 bis 8 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Villa Sandi S.p.A., Via Erizzo 113/A, 31035 Crocetta del Montello (TV), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Nährwerte | je 100 ml |
| Brennwert | 285 kJ / 68 kcal |
| Kohlenhydrate | 1,7 g |
| davon Zucker | 1,7 g |
| Restzucker | 17 g/l |
| Säure | 5,7 g/l |
| Lese | Zweite Septemberdekade |
| Ertrag | Höchstens 135 Doppelzentner je Hektar |
| Boden | Kalk mit Lehm, teils Kalk und Ton, Moränenhügel |
| Bewertung | 92 Falstaff (04.10.2024), 92 Falstaff (17.10.2022), 92 Falstaff (30.09.2022), 89 Falstaff (13.10.2016), 89 Falstaff (24.05.2012), 87 Wine Enthusiast (Ausgabe 01.09.2023), alle ohne Jahrgang |
| Erzeuger | Villa Sandi, Crocetta del Montello |
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