▸ Prosecco aus der Provinz Treviso mit grüner Birne, Grapefruit und einem Hauch nassem Stein, getragen von einer kecken Perlage.
Hell, zwischen Silbergrau und Strohgelb.
Im Glas schimmert er hell, zwischen Silbergrau und Strohgelb, die Perlage steigt lebhaft auf. Die Nase ist duftig und fruchtbetont, mit grünem Apfel, grüner Birne und Grapefruit, einem Hauch Akazienblüte und darunter nassem Stein. Am Gaumen setzt er saftig an, die kecke Perlage trägt die Frucht, frische Säure hält ihn straff. Die Dosage ist spürbar und rundet ab, er bleibt ausgewogen und hat einen schönen Trinkfluss bis in den fruchtigen Ausklang.
Birne und Grapefruit, mit kecker Perlage und einem Hauch Stein.
Gut gekühlt bleibt die Perlage fein und die Frucht klar.
Der erste Schluck des Abends, zu ein paar salzigen Häppchen. Mehr braucht er nicht.
Angabe bei Falstaff, die Herstellerseite nennt keine Sorte.
Die Reben für den Il Fresco stehen im DOC-Gebiet des Prosecco in der Provinz Treviso, auf Moränenhügeln und in der Ebene mit Schwemmlandböden mittlerer Textur. Erzogen werden sie im einfachen Spalier, im Doppelvorhang und radial, mit 2.300 Stöcken je Hektar. Gelesen wird in der zweiten Septemberdekade. Die ganzen Trauben kommen in die pneumatische Presse, der Most wartet nach dem ersten Abstich in gekühlten Tanks.
Die zweite Gärung läuft mit eigenen Hefen von Villa Sandi bei 15 bis 16 °C und wird durch Kühlung gestoppt. Nach kurzer Ruhe kommt der Wein in die Flasche. Villa Sandi ist ein palladianischer Bau von 1622 am Fuß der Hügel von Treviso und Sitz der Familie Moretti Polegato. Unter der Villa liegen historische Kellergänge, seit über dreißig Jahren für Führungen offen.
Prosecco DOC · Treviso · Brut
Die zweite Gärung des Il Fresco läuft mit Hefen, die Villa Sandi selbst selektiert hat, kühl bei 15 bis 16 °C, bis Kälte sie anhält. Danach ruht der Wein nur kurz und wird jung gefüllt. Darum steht die Frucht der Lese so klar im Glas, und darum heißt er Il Fresco.
▸ Eigene Hefen, kühle Gärung, jung in die Flasche.
Fünf Falstaff-Verkostungen seit November 2021, jedes Mal 90 oder 91 Punkte.
„Strohgelb, duftend und fruchtbetont. Etwas höher dosiert, ausgewogen, mit schönem Fluss.“
Sinngemäß übertragen. Der Il Fresco ist jahrgangslos, die früheren Falstaff-Verkostungen stehen in den More Facts.
Drei Gänge, zwei davon Empfehlungen von Villa Sandi.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Schaumwein (Spumante), Brut, jahrgangslos |
| Herkunft | Prosecco DOC, Provinz Treviso, Venetien, Italien |
| Rebsorte | Glera |
| Alkoholgehalt | 11 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Serviertemperatur | 6 bis 8 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Villa Sandi S.p.A., Via Erizzo 113/A, 31035 Crocetta del Montello (TV), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Zutaten | Trauben, Säureregulatoren: enthält Apfelsäure (D,L-; L-) und/oder Weinsäure (L(+)-) und/oder Citronensäure; Konservierungsstoffe (Sulfite), Fülldosage |
| Nährwerte | je 100 ml |
| Brennwert | 280 kJ / 67 kcal |
| Fett | 0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0 g |
| Kohlenhydrate | 1,3 g |
| davon Zucker | 1,2 g |
| Eiweiß | 0 g |
| Salz | 0 g |
| Restzucker | 12 g/l |
| Säure | 5,8 g/l |
| Lese | Zweite Septemberdekade |
| Ertrag | Höchstens 180 Doppelzentner je Hektar |
| Zweitgärung | Bei 15 bis 16 °C mit eigenen Hefen von Villa Sandi, Abbruch durch Kühlung |
| Bewertung | 91 Falstaff (19.04.2024), 91 Falstaff (21.04.2023), 90 Falstaff (30.09.2022), 91 Falstaff (19.11.2021), alle Il Fresco Brut ohne Jahrgang; 90 Falstaff (26.04.2022) für den Il Fresco Prosecco Treviso DOC ohne Angabe der Dosage |
| Erzeuger | Villa Sandi, Crocetta del Montello |
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