▸ Zweigelt von den ältesten Reben am Holunder-Hügel, dem höchsten Punkt östlich des Neusiedler Sees, mit dunkler Kirsche, Himbeere und einem extrem langen Nachhall.
Im Glas ein intensives Rubinrot. In der Nase dunkle Kirschen und Himbeeren, dahinter eine feine Note von Schokolade und Vanille, ohne dass das Holz die Frucht überdeckt.
Am Gaumen kehren diese Aromen wieder, die Kirsche steht in der Mitte, die Struktur ist fein und elegant, nie üppig. Der Nachgeschmack ist extrem lang. Er sollte nicht zu warm getrunken werden, bei 16 bis 18 °C entfaltet er seine Frucht am besten.
Kirsche und Himbeere, fein, elegant und mit einem Nachhall, der nicht aufhört.
Fünfzehn bis dreißig Jahre Lagerpotenzial ab der Lese, heute steht er noch am Anfang.
Angabe des Weinguts zum Jahrgang 2019.
Die Ried Hallebühl umfasst rund 50 Hektar, Umathum bewirtschaftet etwa 20 davon. Für diesen Wein nimmt das Weingut nur Trauben aus der Kernlage mit den ältesten Zweigeltreben. Der Boden ist von rotem, eisenhaltigem Kies durchzogen, mäßig kalkig, reich an Magnesium, leicht, durchlässig und sehr warm.
Gelesen wurde im September 2019 von Hand, eine optische Sortieranlage wählt im Keller nach. Ein kleiner Teil der Stiele gärt mit, das gibt Struktur. Nach drei Wochen kommt der Wein in kleine, viele Jahre alte Eichenfässer, die kaum Geschmack abgeben und ihn langsam atmen lassen. Dort liegt er 24 Monate, wird ungefiltert gefüllt und reift noch mindestens zwei Jahre im Keller des Weinguts.
Burgenland · Ried Hallebühl · Ungefiltert
Der Name kommt vom Hollerpirchl, dem Holunder-Hügel, bei der Grenzbegehung am 3. November 1628 erstmals genannt. Die Kelten verehrten solche Hügel als heilig, auf ihnen wuchs wilder Holunder. Heute ist der Hallebühl der Zweigelt, für den Umathum am bekanntesten ist.
▸ Ein heiliger Hügel, und darauf der bekannteste Zweigelt des Hauses.
Der Hollerpirchel wird erstmals genannt.
Kernlage, älteste Reben, 24 Monate Fass, zwei Jahre Flaschenreife. Du hältst den Jahrgang 2019 in der Hand.
94 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2017. Der 2019er ist dort nicht verkostet.
„Zart kräuterwürzig unterlegte dunkle Beerenfrucht, schwarze Herzkirschen und Lakritze, rauchige Mineralität. Straff, engmaschig, saftige Kirschfrucht, reife Tannine, salziger Nachhall, sicheres Reifepotenzial.“
Verkostet von Peter Moser. Die Wertung gilt dem Jahrgang 2017, nicht der Flasche von 2019.
Drei Gänge, das Weingut empfiehlt die Richtung, die WEINHERZ Sommeliers die Teller.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2019 |
| Herkunft | Ried Hallebühl, Frauenkirchen, Burgenland, Österreich |
| Rebsorte | Zweigelt |
| Alkoholgehalt | 13,4 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Umathum GmbH, St. Andräer Straße 7, 7132 Frauenkirchen, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Reben | bis zu 55 Jahre |
| Ausbau | Gärung auf den Schalen mit etwas Stielen, BSA im Fass, 24 Monate alte kleine Eichenfässer, ungefiltert, mindestens 2 Jahre Flaschenreife |
| Analyse | Restzucker 1,0 g/l, Säure 4,6 g/l |
| Trinktemperatur | 16 bis 18 °C |
| Lagerpotenzial | 15 bis 30 Jahre |
| Bewertung | 94 Falstaff (Jahrgang 2017, 18.03.2022) |
| Erzeuger | Umathum, Frauenkirchen |
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