▸ Blaufränkisch vom Südhang des Spitzerbergs, spontan vergoren im offenen Bottich und zwei Jahre im großen alten Holz gereift.
Das Aroma ist herrlich duftintensiv, am Gaumen zeigt sich der Wein engmaschig und fein gewoben. Seidig und samtig zugleich, so wie es der Name verspricht, mit einer molligen Textur, die sich weich über die Zunge legt. Im Abgang bleibt eine unglaubliche Finesse. Gib ihm ein Pinotglas, darin kann sich der Duft am besten entfalten.
Seide und Samt, duftig in der Nase, engmaschig am Gaumen, fein im Abgang.
Schenk ihn ins Pinotglas und gib ihm etwas Luft, dann wird der Duft mit jeder Minute weiter.
Die Trauben für den Ortswein Prellenkirchen kommen alle vom Südhang des Spitzerbergs, aus Parzellen mit 10 bis 35 Jahre alten Reben. Die älteren Reben bringen die Seidigkeit, die jüngeren die mollige, samtige Textur. Den Berg bedeckt eine dicke Kalkschicht aus dem Erdmittelalter, der sandige Boden hält wenig Wasser, im langjährigen Mittel fallen rund 400 mm Regen. Der Sommer 2023 brachte sonnige Tage und kühle Nächte.
Gelesen wird von Hand. Vergoren wird spontan in offenen Bottichen, ohne Pumpen, ohne Kühlung oder Erwärmung. Von Zeit zu Zeit wird der Saft vom Boden des Bottichs von Hand über den Tresterhut gegossen, die Extraktion bleibt sanft und langsam. Nach dem Pressen ruht der Wein rund 24 Monate in großen alten Holzfässern und kommt ohne Filtration in die Flasche.
Carnuntum · Spontangärung · Unfiltriert
Der Name ist eine Geschmacksbeschreibung. Die älteren Reben bringen die Seide, die jüngeren die mollige, samtige Textur. Damit beides erhalten bleibt, arbeitet der Keller ohne Pumpen und ohne Temperatursteuerung, lässt den Most spontan gären und gießt den Saft von Hand über den Tresterhut.
▸ Zwei Generationen Reben in einem Wein.
93 Falstaff-Punkte, für den Jahrgang 2021.
„Kräftiges Rubin, zarte Kräuterwürze, rotbeerig, eingelegte Kirsche, etwas Lakritze und Tabak im Hintergrund. Mittlerer Körper, reife Tannine, salzig-zitroniger Abgang, ein feiner Speisenbegleiter.“
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen. Die Wertung gilt dem Jahrgang 2021, nicht der Flasche in Deiner Hand.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2023 |
| Herkunft | Ortswein Prellenkirchen, Carnuntum, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Blaufränkisch |
| Alkoholgehalt | 12,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Dorli Muhr e.U., Weingartenweg 6, 2472 Prellenkirchen, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Analyse | Restzucker 1 g/l, Säure 5,1 g/l |
| Produktion | 12.000 Flaschen |
| Lage | Südhang des Spitzerbergs, Reben 10 bis 35 Jahre |
| Ausbau | Handlese, Spontangärung im offenen Bottich ohne Pumpen, Kühlung oder Erwärmung, rund 24 Monate große alte Holzfässer, ohne Filtration |
| Glas | Pinotglas |
| Bewertung | 93 Falstaff (25.11.2024, Jahrgang 2021) |
| Weingut | Dorli Muhr, Prellenkirchen |
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