▸ Merlot aus einem trockenen Sommer, den der Regen Ende August rettete, voller dunkler Beeren, mit feinem, elegantem Tannin.
Im Glas ein sattes Rubin mit violettem Schimmer. In der Nase viel süße, dunkle Beerenfrucht, Brombeere und Waldhimbeere vorn, dazu feine Tabak- und Schokoladenoten und etwas Kardamom.
▸ Dunkle Beeren in Fülle, Tabak dazu, und ein Tannin, das sich elegant gibt.
Am Gaumen zeigt er frische, dunkelbeerige Frucht, saftig und mit guter Spannung. Das Tannin ist feinmaschig und elegant, deshalb lässt er sich schon jung sehr gut antrinken. Gleichzeitig hat er die Struktur des Galatrona, die ihm viele Jahre im Keller erlaubt.
Saftig und gespannt, mit feinmaschigem, elegantem Tannin.
Reinsortiger Merlot aus der Vigna Galatrona.
Galatrona ist der Grand Cru des Hauses aus Merlot, gewachsen im gleichnamigen Weinberg in der Lage Feriale. Er wurde zwischen Ende der 1980er und Mitte der 1990er mit wuchsschwachen Bordeaux-Klonen bepflanzt, heute rund zehn Hektar mit fast 50.000 Stöcken im Kordon, auf 300 Metern, nach Südosten. Seit 2004 gibt es weder Bewässerung noch Dünger, der Boden ist ganz begrünt, seit dem Jahrgang 2016 ist der Weinberg biozertifiziert.
Ton hält das Wasser für den Sommer.
2022 verlief über alle Phasen der Rebe regelmäßig. Im Sommer herrschte Trockenheit, doch kräftiger Regen in der zweiten Augusthälfte erlaubte eine optimale Reife. Gelesen wurde ab der ersten Septemberdekade, die Menge war ausgewogen.
Gelesen wird von Hand in Kisten, am Sortiertisch werden die Beeren ausgelesen. Die Gärung läuft spontan mit eigenen Hefen im Betontank, mit häufigem, sanftem Überpumpen von Hand. Der biologische Säureabbau geschieht spontan im Holz, danach reift der Wein 18 bis 20 Monate in französischen Barriques, ein Drittel davon neu, in den ersten sechs Monaten mit regelmäßiger Bâtonnage.
Mittelschwer und reich an Ton, er hält die Feuchtigkeit, die der Merlot im heißen Sommer braucht.
Schiefriger Mergel, Kalkstein und Sandstein als Steine im Boden.
Val d’Arno di Sopra DOC · 100 % Merlot · Bio zertifiziert
Für Luca Sanjust muss ein großer Wein die Sprache des Stücks Land sprechen, von dem er kommt, über die Rebsorte hinaus. Galatrona ist sein Beweis. Ein Merlot aus der Toskana, der in Petrolo auf tonigem Boden mit Steinen wächst und dort zum Grand Cru des Hauses wurde. Der erste Jahrgang war 1994.
▸ Merlot, der Toskanisch spricht.
Erster Jahrgang Galatrona.
Abkehr von der konventionellen Landwirtschaft.
Biozertifizierung der Weinberge ab diesem Jahrgang.
Du hältst den Jahrgang 2022 in der Hand.
97 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2022, dazu 100 Punkte von James Suckling laut Datenblatt des Hauses.
„Sattes Rubin mit violettem Schimmer. Zeigt in der Nase viel süße, dunkle Beerenfrucht, viel Brombeere und Waldhimbeere, dazu feine Tabak- und Schokoladenoten, etwas Kardamom. Am Gaumen frische, dunkelbeerige Frucht, saftig und mit guter Spannung, lässt sich sehr gut antrinken, feinmaschiges, elegantes Tannin.“
Othmar Kiem, Simon Staffler.
Falstaff im Original. Weitere Wertungen sind Angaben des Hauses im Datenblatt zum Jahrgang 2022.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Ein trockener Sommer, dann Regen in der zweiten Augusthälfte, genau rechtzeitig für den Merlot auf dem Ton. Der Ton hatte das Wasser bis dahin gehalten.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2022 |
| Herkunft | Val d’Arno di Sopra DOC, Toskana, Italien |
| Rebsorte | 100 % Merlot |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Petrolo Società Agricola s.s., Loc. Petrolo 30, Mercatale Valdarno, 52021 Bucine (AR), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Weinberg | Vigna Galatrona, Lage Feriale, rund 10 ha, fast 50.000 Stöcke, Kordon, 300 m, Südost, tonreich mit Galestro, Alberese, Sandstein |
| Lese | ab der ersten Septemberdekade |
| Ausbau | Handlese, Sortiertisch, Spontangärung im Beton, Säureabbau im Holz, 18 bis 20 Monate französische Barriques, ein Drittel neu |
| Analyse | Gesamtsäure 5,64 g/l, pH 3,54 |
| Bewertung | 97 Falstaff (14.03.2025 und 16.10.2024, Jahrgang 2022) |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | 100 James Suckling, 97 Robert Parker Wine Advocate, 97 Falstaff, 97 Decanter, 93 Wine Spectator, 110 Luca Gardini, 94 AG (Kürzel im Datenblatt nicht aufgelöst) |
| Weingut | Petrolo, Valdarno di Sopra |
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