▸ Die Cuvée Paul Kerschbaum aus dem Jahrgang 2017 in der Doppelmagnum, über 24 Monate in neuen Barriques gereift und geliefert in der Holzkiste.
Im Glas ein dunkles Rubingranat mit violetten Reflexen und zartem Rand. In der Nase dunkles Waldbeerkonfit, zart rauchig unterlegt, dazu kandierte Orangenzesten, etwas Nougat und eine tabakige Würze.
▸ Waldbeere und Herzkirsche vorn, Rauch und Nougat darunter.
Am Gaumen ist er saftig und elegant, mit reifen Herzkirschen und gut integrierten Tanninen. Im Abgang zeigt sich eine feine Extraktsüße, und er hat noch viel Entwicklung vor sich. Aus der großen Flasche gehört er in große Gläser und vorher zwei Stunden in die Karaffe.
Saftig und elegant, mit Herzkirsche und feiner Extraktsüße im Abgang.
Das Weingut serviert die Cuvée bei 16 Grad, nach zwei Stunden in der Karaffe.
Sorten aus den Falstaff-Daten zum Jahrgang 2017, Anteile liegen uns nicht belegt vor.
Für die Cuvée liegen die Trauben 28 Tage auf der Maische, danach reift sie über 24 Monate ausschließlich in neuen Holzfässern und noch ein Jahr in der Flasche im Weingut.
Blaufränkisch im Verschnitt.
Im Jahrgang 2017 kam zu Merlot und Cabernet Sauvignon auch Blaufränkisch in die Cuvée, die Sorte, die rund 60 Prozent der Rebfläche des Hauses einnimmt. Die Rieden des Weinguts in Horitschon liegen auf tiefgründigem Lehm mit hohem Tongehalt und auf Lehm und Löss über Kies.
Mittelburgenland · Neue Barriques · Doppelmagnum
Paul Kerschbaum übernahm 1988 den Hof seiner Großeltern. Die Cuvée mit seinem Namen ist sonst eine Bordeaux-Mischung, der 2017er trägt zusätzlich Blaufränkisch, die Leitsorte des Hauses. Falstaff vergab dafür 99 Punkte. Die große Flasche kommt in der Holzkiste.
▸ Die Cuvée des Hauses, einmal mit Mittelburgenland im Verschnitt.
99 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2017.
„Saftig, extraktsüß nach reifer dunkler Frucht, gut eingebundene, präsente Tannine, mineralisch und sehr lange anhaftend, Nougattouch im Rückgeschmack, sicheres Potenzial.“
Falstaff im Original, gekürzt. Die Wertung gilt dem Jahrgang 2017.
Drei Gänge, die ersten beiden nach der Empfehlung des Weinguts, der dritte von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
99 Punkte für die Cuvée mit dem Namen des Hausherrn, im Jahrgang, in dem auch Blaufränkisch mitreden durfte. Drei Liter davon, in Holz verpackt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2017 |
| Herkunft | Mittelburgenland, Burgenland, Österreich |
| Rebsorten | Merlot, Cabernet Sauvignon, Blaufränkisch |
| Alkoholgehalt | 14,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 3,0 l, Doppelmagnum in Originalholzkiste |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | KERSCHBAUM GmbH, Hauptstraße 37, 7312 Horitschon, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Ausbau | 28 Tage Maischestandzeit, über 24 Monate in neuen Holzfässern, 12 Monate Flaschenreife |
| Serviertemperatur | 16 °C, 2 Stunden dekantieren |
| Bewertung | 99 Falstaff (23.11.2020, Jahrgang 2017) |
| Andere Jahrgänge | 98 Falstaff für 2019, 95 Falstaff für 2021 |
| Weingut | Weingut Kerschbaum, Horitschon |
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