▸ Das Flaggschiff vom Wagram, von den ältesten Veltlinerstöcken des Hauses auf meterdickem Löss über dem Weinort Fels.
Im Glas ein helles Grüngelb mit silbernen Reflexen. In der Nase frische Kräuterwürze und weißes Steinobst, dazu ein Hauch kandierte Limette und ein mineralischer Anklang. Am Gaumen ist er saftig und elegant, gelbe Frucht und Honigmelone füllen die Mitte, eine feine Säure gibt Zug.
Die Textur ist salzig und tief, das macht ihn kräftig genug für den Tisch, ohne schwer zu werden. Im Abgang mineralisch, mit einer zarten Süße, die nachklingt. Ein Veltliner, der auch dort stehen kann, wo sonst ein Rotwein steht.
Saftig, salzig, tiefgründig, ein Veltliner mit der Ruhe alter Reben.
Für den Abend, an dem ein Weißer zum Schmorbraten auf den Tisch soll.
Sortenrein, aus alten Reben der Ried Schafflerberg.
Der Schafflerberg liegt über dem Weinort Fels. Dort stehen die ältesten Veltlinerstöcke des Weinguts auf meterdickem Löss, nach Südosten geneigt, auf 250 bis 280 Metern. Teile der Ried sind seit über hundert Jahren in Familienbesitz, es ist der erste Weingarten der Nimmervolls.
Gelesen werden die reifsten Trauben. Nach sechs bis acht Stunden auf der Maische wird pneumatisch gepresst, der Most gärt spontan und langsam. Danach bleibt er einige Zeit auf der Vollhefe und bis ins Frühjahr auf der Feinhefe, teils im Stahltank, teils in gebrauchten 500-Liter-Fässern.
Wagram · Ried Schafflerberg · Spontangärung
Der Schafflerberg ist der erste Weingarten der Familie, ein Erbe, das über Generationen weitergegeben wurde. Er ist das Flaggschiff des Hauses. Die alten Reben wurzeln tief in den Löss, den eiszeitliche Winde an den Wagram geweht haben, und genau daher kommt die salzige Textur, die ihn von einem Alltagsveltliner trennt.
▸ Der älteste Weingarten des Hauses, im Glas der tiefste Veltliner.
92 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2024, wie schon für 2023.
„Helles Grüngelb, Silberreflexe. Frische Kräuterwürze, weißes Steinobst, ein Hauch kandierte Limette, mineralisch. Saftig, elegant, gelbe Frucht, Honigmelone, feine Säure, zarte Süße im Abgang.“
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen. Die Wertung für den Jahrgang 2023 steht in den More Facts.
Drei Gänge, zwei davon empfiehlt das Weingut.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2024 |
| Herkunft | Wagram, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Grüner Veltliner |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | Lagerfähig über Jahrzehnte |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Nimmervoll GmbH, Steingassl 30, 3470 Engelmannsbrunn, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Ried | Felser Schafflerberg, Südost, 250 bis 280 m, 100 % Löss |
| Ausbau | 6 bis 8 Stunden Maischestandzeit, pneumatisch gepresst, spontan vergoren, Vollhefe, bis ins Frühjahr Feinhefe im Stahltank und in gebrauchten 500-l-Fässern, gleichlautend auf den Datenblättern 2023 und 2025 |
| Bewertung | 92 Falstaff (30.06.2025, Jahrgang 2024), auch im Falstaff Weinguide 2025/26 |
| Weitere Falstaff-Wertungen | 92 Weinguide 2024/25 (Jahrgang 2023), Angabe des Hauses |
| Erzeuger | Weingut Nimmervoll, Wagram |
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