▸ Pinot Noir und Chardonnay aus vier Grand-Cru-Dörfern, Schicht für Schicht gemeinsam eingemaischt, damit das Rosa blass bleibt und die Walderdbeere leuchtet.
Im Glas steht ein blasses, zartes Rosa, darin eine feine, sehr zarte Perlage. In der Nase zuerst Walderdbeere und Himbeere, gewürzt von einem frischen Zug Zitrus. Mit etwas Zeit kommen eingekochte Kirsche, ein Hauch getrocknete Feige und eine leichte Nougatnote dazu.
Am Gaumen setzt er klar und präzise ein. Die Frische trägt, dann wird es saftig, Walderdbeere und weißer Apfel bekommen einen feinen, fast filigranen Rahmen. Der Abgang ist mineralisch und salzig, mit einem zitronigen Nachhall, der lange bleibt. Ein Rosé-Champagner, der den Aperitif beherrscht und genauso gut ein ganzes Menü begleitet.
Walderdbeere und Salz, fein gezeichnet und mit Zug bis zum Schluss.
Alle Trauben aus Grand-Cru-Lagen.
Der Grand Rosé kommt ausschließlich aus Grand-Cru-Parzellen in Aÿ, Verzenay, Oger und Cramant. Ausgewählt werden Parzellen mit geringem Ertrag, alte Reben und eine grüne Lese sorgen für voll ausgereifte Trauben. Pinot Noir stellt zwei Drittel, Chardonnay ein Drittel.
Für die blasse Farbe arbeitet der Keller wie bei einem Millefeuille. Chardonnay und Pinot Noir liegen in abwechselnden Schichten gemeinsam im Tank und mazerieren bei warmer Temperatur, so geht die Farbe in den Most, die Gerbstoffe bleiben in der Schale. Vergoren wird mit eigenen Lallier-Hefen, der Säureabbau läuft nur teilweise, acht Prozent Reservewein kommen in die Cuvée. Nach der zweiten Gärung reift der Champagner mindestens drei Jahre in den alten Kellern. Degorgiert wird etwa vier Monate vor dem Versand, der Dosagelikör für die 8 g/l wird im Eichenfass bereitet.
Champagne Grand Cru · Méthode traditionnelle · Brut
Viele Rosé-Champagner bekommen ihre Farbe durch einen Schuss Rotwein. Lallier geht den aufwendigeren Weg und lässt weiße und rote Trauben gemeinsam mazerieren, Schicht auf Schicht wie bei einem Millefeuille. Die Wärme löst die Farbe, ohne das Tannin mitzunehmen, und der Rosé bleibt blass und frisch.
▸ Die Farbe kommt aus der Schale, nicht aus dem Rotwein.
93 Falstaff-Punkte für die Füllung mit Degorgement Juli 2020.
„Helles Kupferrosa, sehr zarte Perlage. Eingekochte Kirschen, ein Hauch getrocknete Feige, etwas Nougat. Am Gaumen weißer Apfel, filigran, frisch und fein strukturiert, mineralisch-salziger Abgang, zitroniger Nachhall. Ein vielseitiger Speisenbegleiter.“
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen. Die Wertung gilt der Füllung mit Degorgement Juli 2020, frühere Falstaff-Wertungen stehen in den More Facts.
Drei Gänge, zwei davon als Empfehlung von Lallier, der Fisch von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Champagner rosé, Brut, ohne Jahrgang |
| Herkunft | Champagne AOC Grand Cru, Frankreich |
| Rebsorten | 65 % Pinot Noir, 35 % Chardonnay |
| Geschmack | Brut, 8 g/l Dosage |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Champagne Lallier, Aÿ, Champagne, Frankreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lagen | Grand Cru, Aÿ, Verzenay, Oger und Cramant, alte Reben, geringer Ertrag, grüne Lese |
| Herstellung | Mazeration von Chardonnay und Pinot Noir gemeinsam im Tank, Lallier-Hefen, teilweiser Säureabbau, 8 % Reservewein |
| Hefelager | mindestens 3 Jahre, Degorgement rund 4 Monate vor dem Versand |
| Bewertung | 93 Falstaff (19.11.2020, Degorgement 7/2020) |
| Weitere Falstaff-Wertungen | 89 (07.07.2017), 92 (27.11.2015), 92 (21.11.2014), 92 (22.11.2013), 90 und 89 (23.11.2012), 89 (06.11.2009); sie gelten früheren Füllungen |
| Erzeuger | Champagne Lallier, Aÿ |
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