▸ Grenache, Syrah und Mourvèdre aus dem Uchaux-Massiv, gemeinsam vergoren, mit Himbeere, Cassis, Lorbeer und seidigem Tannin.
Im Glas ein dunkles Granat mit violetten Reflexen. In der Nase intensive Noten kleiner roter Früchte, Himbeere und Cassis. Am Gaumen kommt großzügige Frucht, reife Kirschen, begleitet von Lorbeer und Pfeffer. Die Tannine sind seidig und fein. Er ist sehr ausgewogen, mit schöner Säure, lebendiger Frucht und einer zarten Tanninstruktur.
Ein luftiger, feiner und eleganter Rhônewein, der schon jung Freude macht.
Himbeere, Kirsche, Lorbeer, mit seidigem Tannin und schöner Säure.
Zu einem langen Essen mit Freunden, die Flasche gleich offen auf dem Tisch.
Anteile aus dem technischen Datenblatt zum Jahrgang 2021.
Die Reben stehen im Uchaux-Massiv auf Sand, Ton und Kalksplittern, sehr durchlässig, und sind im Schnitt 40 Jahre alt. 2021 war ein Jahrgang wie früher. Der Frost Anfang April verschonte die Cassagnes, auch dank der Nähe zur Rhône. Der Sommer war heiß und trocken, Regen Anfang August brachte die Trauben zur vollen Reife.
Die Lese wird nach Parzellen sortiert. Farbe und Tannine werden sanft extrahiert, mit mehreren Umpumpvorgängen am Tag. Die drei Hauptsorten vergären gemeinsam und bleiben drei bis vier Wochen auf der Maische. Danach reift der Verschnitt ein Jahr auf der Feinhefe in Edelstahl oder Beton.
AOP Côtes-du-Rhône Villages · Co-Fermentation · Feinhefe
Cassagnes heißt auf Provenzalisch Steineiche. Der Weingarten ist von solchen Eichen gesäumt und liegt zwischen mediterranem Wald und Garrigue im Uchaux-Massiv. Bewirtschaftet wird er vom Team von Château La Nerthe, einem der ältesten Güter von Châteauneuf-du-Pape, belegt seit einem Kaufvertrag von 1560.
▸ Ein Rotwein, der nach den Eichen um seinen Weingarten heißt.
Mehrere Stimmen zum Jahrgang 2021, dazu Falstaff für 2019.
„Konzentrierte, reife dunkle Kirsche, Brombeere und salzige dunkle Oliven, dazu getrocknete Kräuter und Gewürze. Runde Tannine tragen saftige Brombeere, Heidelbeere und Veilchen, der Abgang ist weich und salzig.“
Gelistet auf der Jahrgangsseite 2021 des Hauses.
„Sandelholz, schwarze Pflaume und Heidelbeere, saftig und offen, zum jungen Trinken.“
Gelistet auf der Jahrgangsseite 2021 des Hauses.
„Dunkle Waldbeeren, ein Hauch Feige und Macchia, kraftvoll, reife Tannine, mineralisch.“
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen. Wine Spectator, The New Wine Review, RVF und Terre de Vins stehen auf der Jahrgangsseite 2021 des Hauses. Falstaff gilt dem Jahrgang 2019.
Drei Gänge, zwei davon als Empfehlung von La Nerthe.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2021 |
| Herkunft | AOP Côtes-du-Rhône Villages, Frankreich |
| Rebsorten | 50 % Grenache noir, 40 % Syrah, 8 % Mourvèdre, 2 % andere |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Château La Nerthe, 4213 Route de Sorgues, 84230 Châteauneuf-du-Pape, Frankreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Vinifikation | Sortierung nach Parzellen, sanfte Extraktion, Co-Fermentation der drei Hauptsorten, 3 bis 4 Wochen Maische, 1 Jahr Feinhefe in Edelstahl oder Beton |
| Boden | Sand, Ton und Kalksplitter, Reben im Schnitt 40 Jahre |
| Bewertung | 92 Wine Spectator (11/2024), 90 The New Wine Review (27.12.2023), 89 bis 90 RVF (09/2024), Coup de Cœur Terre de Vins (07/2024), Jahrgang 2021 laut Jahrgangsseite des Hauses; 92 Falstaff (24.09.2021) für 2019 |
| Erzeuger | Château La Nerthe |
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