▸ Blaufränkisch mit Merlot und Cabernet aus drei Rieden im Südburgenland, die ältesten Reben aus den Jahren 1968 bis 1975, achtzehn Monate im kleinen Eichenfass.
Im Glas ein tiefdunkles Rubinrot mit kirschrotem Rand und schwarzem Kern. Die Nase ist ausgeprägt dicht, eingemachte Heidelbeeren und Johannisbeeren, feine Röstaromen, dazu zarte Holzwürze und ein Hauch dunkle Mineralik.
Am Gaumen ist er vielschichtig und ausdrucksstark, saftig, mit zarten Zitrusnuancen. Das Tannin ist sehr weich und reif, der Körper mollig und kräftig, im Abgang zeigen sich Herzkirschen.
Dicht und mollig, mit weichem Tannin und Herzkirschen im Abgang.
Er ist bis 2040 angelegt und heute schon ein Wein für Wild oder ein gutes Stück Rind.
Anteile aus dem Weindatenblatt zum Jahrgang 2021.
Die Trauben kommen aus den Rieden Weinberg, Fasching und Reihburg im Südburgenland. Die Reben stehen auf mittelschweren bis schweren Lehmböden mit mineralischen Anteilen, die ältesten wurden zwischen 1968 und 1975 gesetzt, weitere 1990 und 1999.
Vergoren wird temperaturkontrolliert im Volltaucher, 20 Tage bleibt die Maische auf den Schalen. Danach reift der Border 18 Monate im kleinen Eichenfass. Er hat 1,0 Gramm Restzucker und 5,9 Gramm Säure je Liter.
Südburgenland · Blaufränkisch · Eichenfass
Astrid und Thomas Kopfensteiner führen das Weingut in dritter Generation, bis vor wenigen Jahren war es ein Nebenerwerb. Im Border steht der Blaufränkisch, die Leitsorte des Südburgenlands, mit Merlot und Cabernet Sauvignon zusammen. Die ältesten Reben dafür sind über fünfzig Jahre alt.
▸ Blaufränkisch als Rückgrat, Merlot und Cabernet als Begleitung.
94 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2021, zweimal bestätigt.
„Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Zarte Holzwürze, etwas dunkle Mineralik, zart nach Ribiseln, dunkle Beerenfrucht, frisches Bukett. Saftig, komplex, zarte Zitrusnuancen, Herzkirschen im Abgang, gut integrierte Tanninstruktur, vielseitiger Speisenbegleiter mit Reifepotenzial.“
Falstaff im Original, verkostet von Peter Moser. Die früheren Falstaff-Wertungen stehen in den More Facts.
Wild und Rind empfiehlt das Weingut, die WEINHERZ Sommeliers ergänzen.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, Cuvée |
| Jahrgang | 2021 |
| Herkunft | Südburgenland, Österreich |
| Rebsorten | 60 % Blaufränkisch, 30 % Merlot, 10 % Cabernet Sauvignon |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Restzucker | 1,0 g/l |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | bis 2040 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Kopfensteiner, Untere Hauptstraße 31, 7474 Deutsch Schützen, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Rieden | Weinberg, Fasching, Reihburg |
| Boden | Mittelschwere bis schwere Lehmböden mit mineralischen Anteilen |
| Setzjahr der Reben | 1968 bis 1975, 1990, 1999 |
| Vinifikation | 20 Tage Maischestandzeit im Volltaucher, temperaturkontrolliert vergoren |
| Ausbau | 18 Monate im kleinen Eichenfass |
| Analyse | Mostgewicht 20 °KMW, Säure 5,9 g/l, Restzucker 1,0 g/l |
| Bewertung | 94 Falstaff (24.06.2024), 94 Falstaff (24.11.2023), 92 bis 94 Falstaff (10.07.2023), alle Jahrgang 2021 |
| 94 Falstaff, 24.11.2023 | Johannisbeeren und Edelholzwürze, etwas Blutorange, gute Komplexität, saftig, frische Struktur, tragende Tannine, zitroniger Touch, mineralisch, schwarze Beerenfrucht. |
| Erzeuger | Kopfensteiner, Deutsch Schützen |
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