▸ Zweigelt aus dem ortsnahen Teil der Ried Neusatz, auf kalkreichem Lehm, mit Waldbeeren, Weichsel und einer zarten Süße im Kern.
Im Glas ein dunkles Rubingranat mit violetten Reflexen. In der Nase Waldbeeren und würzige Kirschenfrucht, das feine Weichselaroma des Zweigelt, zarte Kräuterwürze, ein Hauch Lakritze und Mandarinenzeste. Am Gaumen saftig und elegant, schmeichelnd, mit zarter Süße im Kern und weichen, reifen Tanninen, im Abgang Nougat.
Saftig und schmeichelnd, mit Weichsel und Nougat im Abgang.
Ein Roter, der vom Grill bis zum Sonntagsbraten alles mitmacht.
Sortenrein aus der Ried Neusatz.
Der Zweigelt wächst in der Ried Neusatz, im ortsnahen, tiefer gelegenen Teil auf 180 bis 200 Metern. Der mittelschwere Lehm hat viel Kalk, die Südhänge sind offen für den Wind, so reifen die Trauben hoch und bleiben gesund. Aus demselben Teil kommt auch der Zweigelt für den Eichkogel und den Steinzeiler.
Die vollreifen, gesunden Trauben werden selektiv von Hand gelesen, gären auf der Maische und bleiben zwei bis drei Wochen darauf. Danach reift der Wein neun Monate in kleinen und großen Eichenfässern. Der Ertrag liegt bei 40 Hektolitern je Hektar. Ein kühler Mai, danach Wärme mit gut verteilten Niederschlägen, die Reben lagen knapp zwei Wochen hinter den Vorjahren. Gelesen wurde vom 12. September bis 20. Oktober bei stabilem Wetter, mit sehr guter Gesundheit, guter Säure und hoher Reife.
Ried Neusatz · Leithakalk · Nachhaltig Austria
Die Ried Neusatz wurde schon vor 1750 mit Reben bepflanzt. Aus ihrem ortsnahen Teil holt Kollwentz den Zweigelt für drei Weine, für den Eichkogel, für den großen Steinzeiler und für diesen Leithakalk, der ihn sortenrein zeigt.
▸ Der Zweigelt des Steinzeilers, einmal ganz für sich.
Erste Reben in der Ried Neusatz.
Ein großes Jahr für das Haus. Du hältst den Jahrgang 2023 in der Hand.
92 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2023, viel Wein für einen Alltagsroten.
„Waldbeeren mit zarter Kräuterwürze, ein Hauch Lakritze, Mandarinenzeste. Saftig, elegant, zarte Süße im Kern, Nougat im Abgang, bereits voll entwickelt und vielseitig.“
Falstaff sinngemäß zusammengefasst. Die Wertung gilt dem Jahrgang 2023, also der Flasche in Deiner Hand.
Drei Gänge, zwei davon empfiehlt das Weingut Kollwentz.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2023 |
| Herkunft | Großhöflein, Leithagebirge, Burgenland, Österreich |
| Rebsorte | Zweigelt |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2025 bis 2036 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Kollwentz Römerhof GmbH, Hauptstraße 120, 7051 Großhöflein, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lage | Ried Neusatz, ortsnaher Teil, Süd, 180 bis 200 m, mittelschwerer, kalkreicher Lehm |
| Ausbau | 2 bis 3 Wochen Maische, 9 Monate in kleinen und großen Eichenfässern, 40 hl/ha |
| Analyse | Säure 5,4 g/l, trocken |
| Bewertung | 92 Falstaff (29.06.2026, Jahrgang 2023) |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | 92 Falstaff Weinguide 2026/27, Jahrgang 2023 |
| Zertifizierung | Nachhaltig Austria |
| Erzeuger | Kollwentz, Großhöflein |
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