▸ Ein Steinzeiler mit vierzehn Jahren Reife, reife Herzkirsche, Karamell und ein Hauch Minze, bei Gault Millau damals der beste Rotwein Österreichs.
Im Glas ein dunkles Rubin mit Purpurreflexen. In der Nase feine Holzwürze und reife Herzkirschen, ein Hauch Karamell und zarte Minze.
Am Gaumen ist er saftig und elegant, mit einem schokoladigen Touch, die Tannine sind präsent. Der Abgang ist mineralisch, im Rückgeschmack bleibt zarte Bitterschokolade. Ein gereifter Rotwein, der jetzt in seinen späten Jahren steht.
Gereift und elegant, mit Herzkirsche, Karamell und Bitterschokolade.
In der späten Phase seines Fensters, jetzt trinken und nicht mehr lange warten.
Blaufränkisch trägt die Cuvée, Zweigelt und Cabernet Sauvignon kommen in kleinen Anteilen dazu. Genaue Anteile veröffentlicht das Weingut nicht.
Der Blaufränkisch kommt aus den Filetstücken der Rieden Point und Setz, von alten, tief verwurzelten Reben mit kleinen Erträgen. Dazu kommen kleine Anteile Zweigelt aus der Ried Neusatz und Cabernet Sauvignon aus der Setz. Die Böden sind steinig und kalkhaltig, Lehm mit hohem Grobanteil. Die Point grenzt an den Großhöfleiner Edelhof und ist die wärmste Hanglage des Leithagebirges, die Setz hat Sonne vom Morgen bis zum späten Nachmittag.
Die vollreifen, gesunden Trauben werden selektiv von Hand gelesen, gären auf der Maische und bleiben drei bis vier Wochen darauf. Danach reift der Wein 24 Monate in kleinen Fässern aus französischer Eiche. Der Ertrag liegt bei 40 Hektolitern je Hektar.
Der Spätfrost am 18. Mai richtete keinen Schaden an, bis Anfang Juli blieb es schön und trocken. Gelesen wurde vor allem im September, bei besten Bedingungen.
Steinzeiler · Barrique · Nachhaltig Austria
Den Steinzeiler füllte Kollwentz erstmals 1986, als Cuvée aus Blaufränkisch mit Cabernet Sauvignon und Zweigelt. Der Blaufränkisch dafür kommt von alten Reben in den besten Teilen von Point und Setz, zwei Lagen, die seit Jahrhunderten als Spitzenlagen von Großhöflein gelten.
▸ Die Rotwein-Cuvée des Hauses, seit 1986.
Erster Steinzeiler als Cuvée.
Du hältst den Jahrgang 2012 in der Hand.
93 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2012, dazu die Auszeichnung als bester Rotwein Österreichs bei Gault Millau aus der Liste des Weinguts.
„Feine Holzwürze, reife Herzkirschen, ein Hauch Karamell, zarte Minze. Saftig, elegant, schokoladiger Touch, präsente Tannine, mineralischer Abgang, zarte Bitterschokolade im Rückgeschmack.“
Wertung aus der Auszeichnungsliste des Weinguts.
Angabe des Hauses, ohne veröffentlichte Notiz.
Wertung aus der Auszeichnungsliste des Weinguts.
Angabe des Hauses, ohne veröffentlichte Notiz.
Falstaff sinngemäß zusammengefasst. Alle Wertungen gelten dem Jahrgang 2012. Gault Millau und Vinaria stammen aus der Auszeichnungsliste des Weinguts.
Drei Gänge, zwei davon empfiehlt das Weingut Kollwentz.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2012 |
| Herkunft | Großhöflein, Leithagebirge, Burgenland, Österreich |
| Rebsorten | Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Zweigelt |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2015 bis 2030 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Kollwentz Römerhof GmbH, Hauptstraße 120, 7051 Großhöflein, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lagen | Blaufränkisch aus Point und Setz, Zweigelt aus der Neusatz, Cabernet Sauvignon aus der Setz; steiniger, kalkhaltiger Lehm |
| Ausbau | 3 bis 4 Wochen Maische, 24 Monate Barrique aus französischer Eiche, 40 hl/ha |
| Bewertung | 93 Falstaff (27.11.2017, Jahrgang 2012) |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | 19 Punkte und bester Rotwein Österreichs Gault Millau 2016, 94 Falstaff Weinguide 2015/16, 93 Falstaff Rotweinverkostung 2018, 4 Sterne Vinaria 2015/16, alle Jahrgang 2012 |
| Zertifizierung | Nachhaltig Austria |
| Erzeuger | Kollwentz, Großhöflein |
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