▸ Blaufränkisch mit Zweigelt aus einem klassischen Jahr, streng ausgelesen und im Barrique gereift, mit Herzkirsche, Nougat und Orangenzeste.
Im Glas ein dunkles Rubingranat mit Purpurreflexen. In der Nase schwarze Herzkirschen, Nougat und zarte Orangenzesten, dazu volle, reife Beerenfrucht. Am Gaumen komplex und stoffig, frisch strukturiert, die Tannine reif und kräftig. Im Abgang kommen die Herzkirschen zurück, elegant und ausgewogen, schon jetzt ein Trinkvergnügen.
Stoffig und frisch, mit Herzkirsche vorn und hinten.
Gib ihm ein großes Glas und etwas Luft, dann zeigt sich die Herzkirsche ganz.
Blaufränkisch stellt den Hauptanteil, die genauen Anteile veröffentlicht das Weingut nicht.
Der Blaufränkisch kommt aus den Rieden Haussatz, Point und Setz, der Zweigelt aus der Ried Neusatz. Alle liegen an den Süd- und Südosthängen des Leithagebirges, auf 180 bis 212 Metern, auf Lehm. Der Haussatz grenzt direkt an die Bauernhäuser und profitiert von der Wärme des Ortes.
Die vollreifen, gesunden Trauben werden selektiv von Hand gelesen, gären auf der Maische und bleiben drei bis vier Wochen darauf. Danach reift der Wein 24 Monate in kleinen Fässern aus französischer Eiche. Den Hauptanteil stellt Blaufränkisch, dazu kommt Zweigelt.
Ein klassischer Jahrgang mit vielen heißen Tagen und immer wieder Regen, die Reife setzte etwas später ein. Beim Blaufränkisch verlangte die Essigfliege strenge Auslese, der Ertrag lag mit 35 Hektolitern je Hektar unter dem ohnehin niedrigen Schnitt von 40.
Blaufränkisch und Zweigelt · Barrique · Nachhaltig Austria
Der Eichkogel verbindet die würzige Beerenfrucht des Blaufränkisch mit der Samtigkeit des Zweigelt. Ein Teil des Blaufränkisch wächst im Haussatz, der seit alters her als eine der wertvollsten Lagen von Großhöflein gilt. In trockenen Jahren stehen seine Trauben denen der Point nicht nach.
▸ Würze vom Blaufränkisch, Samt vom Zweigelt.
94 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2020, Punkte eines Charakterstücks zum Preis eines Alltagsweins.
„Zarte Orangenzesten, Nougat und schwarze Herzkirschen. Komplex, stoffig, frisch strukturiert, reife Tannine, Herzkirschen im Abgang, elegant und ausgewogen, bereits gut antrinkbar.“
Wertung aus der Auszeichnungsliste des Weinguts.
Angabe des Hauses, ohne veröffentlichte Notiz.
Falstaff sinngemäß zusammengefasst. Beide Wertungen gelten dem Jahrgang 2020. Vinaria stammt aus der Auszeichnungsliste des Weinguts.
Drei Gänge, zwei davon empfiehlt das Weingut Kollwentz.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2020 |
| Herkunft | Großhöflein, Leithagebirge, Burgenland, Österreich |
| Rebsorten | Blaufränkisch, Zweigelt |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2022 bis 2033 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Kollwentz Römerhof GmbH, Hauptstraße 120, 7051 Großhöflein, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lagen | Blaufränkisch aus Haussatz, Point und Setz, Zweigelt aus der Neusatz, 180 bis 212 m, Lehm |
| Ausbau | 3 bis 4 Wochen Maische, 24 Monate Barrique aus französischer Eiche, 40 hl/ha |
| Bewertung | 94 Falstaff (10.07.2023, Jahrgang 2020) |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | 94 Falstaff Weinguide 2023/24, 3 Sterne Vinaria 2023/24, beide Jahrgang 2020 |
| Zertifizierung | Nachhaltig Austria |
| Erzeuger | Kollwentz, Großhöflein |
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