▸ Cabernet aus dem Topjahr 2019, am 1. Oktober gelesen, mit Cassis, Kardamom und kandierten Veilchen, engmaschig und schokoladig.
Im Glas ein tiefes Rubin mit Purpurschimmer. In der Nase zarte Holzwürze, ein Hauch Kardamom, Cassis und kandierte Veilchen, dazu Karamell.
Am Gaumen ist er saftig und engmaschig, rote Beeren mischen sich unter den Cassis, die Tannine sind fest. Zum Ende wird er schokoladig mit einem Hauch Vanille, mit gutem Reifepotenzial.
Saftig und engmaschig, mit Veilchen, Cassis und Schokolade.
Gut im Fenster, mit Jahren werden Schokolade und Veilchen noch runder.
Sortenrein.
Die Trauben wachsen in den Rieden Setz und Lunzerried, auf einem Südosthang des Leithagebirges zwischen 180 und 200 Metern. Der Lehm hat hier wenig Kalk, in der Setz eignen sich gerade die letzten fünfzehn Weingärten Richtung Kleinhöflein mit ihrem geringen Kalkgehalt für den Cabernet. Die Höhen des Leithagebirges schützen die Setz vor Wind, das ergibt das wärmste Mesoklima dieser Ried.
Die vollreifen, gesunden Trauben werden selektiv von Hand gelesen, gären auf der Maische und bleiben drei bis vier Wochen darauf. Danach reift der Wein 24 Monate in kleinen Fässern aus französischer Eiche. Bei knapp 30 Hektolitern je Hektar entsteht ein extraktreicher Wein.
Die Blüte fiel in eine Hitzewelle, Blaufränkisch und Chardonnay setzten dadurch locker an. Ab Mitte September wurde es kühler, die Chardonnays kamen mit hoher Reife und hoher Säure in den Keller, die Blaufränkischen ab dem 20. September, der Cabernet am 1. Oktober.
Cabernet Sauvignon · Barrique · Nachhaltig Austria
Kollwentz gehört zu den Cabernet-Pionieren Österreichs. Die Jahrgänge 1983 und 1984 gewannen je den ersten Platz bei der Falstaff-Rotweinverkostung. Bis heute wächst der Cabernet auf den kalkarmen Teilen von Setz und Lunzerried, mit knapp 30 Hektolitern je Hektar.
▸ Cabernet aus Großhöflein, seit den Siegen von 1984 und 1985.
1. Platz Falstaff-Rotweinverkostung für den Cabernet 1983.
1. Platz Falstaff-Rotweinverkostung für den Cabernet 1984.
Du hältst den Jahrgang 2019 in der Hand.
95 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2019.
„Zarte Holzwürze, ein Hauch Kardamom, Cassis, kandierte Veilchen, Karamell. Saftig, engmaschig, rote Beeren, feste Tannine, schokoladig mit einem Hauch Vanille, gutes Reifepotenzial.“
Wertung aus der Auszeichnungsliste des Weinguts.
Angabe des Hauses, ohne veröffentlichte Notiz.
Falstaff sinngemäß zusammengefasst. Beide Wertungen gelten dem Jahrgang 2019. Vinaria stammt aus der Auszeichnungsliste des Weinguts.
Drei Gänge, zwei davon empfiehlt das Weingut Kollwentz.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2019 |
| Herkunft | Großhöflein, Leithagebirge, Burgenland, Österreich |
| Rebsorte | Cabernet Sauvignon |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2022 bis 2035 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Kollwentz Römerhof GmbH, Hauptstraße 120, 7051 Großhöflein, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lagen | Setz und Lunzerried, Südost, 180 bis 200 m, kalkarmer Lehm |
| Ausbau | 3 bis 4 Wochen Maische, 24 Monate Barrique aus französischer Eiche, knapp 30 hl/ha |
| Bewertung | 95 Falstaff (27.06.2022, Jahrgang 2019) |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | 95 Falstaff Weinguide 2022/23, 4 Sterne Vinaria 2022/23, beide Jahrgang 2019 |
| Zertifizierung | Nachhaltig Austria |
| Erzeuger | Kollwentz, Großhöflein |
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