▸ Cabernet vom wärmsten Teil der Setz, aus einem Jahr mit dickschaligen Beeren, schwarze Frucht, Cassis und ein Hauch Menthol über festen Tanninen.
Im Glas ein dunkles Rubingranat mit Purpurreflexen. In der Nase zurückhaltend, schwarze Beerenfrucht, ein Hauch Cassis und Menthol, feine Eichenwürze und zartes Vanilleflair.
Am Gaumen ist er komplex und stoffig, extraktreich, die schwarze Frucht dicht, die Tannine fest und mächtig. Im Rückgeschmack bleibt dunkles Nougat. Ein Cabernet, der Zeit in der Flasche liebt und sie jetzt bekommen hat.
Stoffig und fest, mit Cassis, Menthol und dunklem Nougat.
Jetzt in der zweiten Hälfte seines Fensters, die festen Tannine sind ruhiger geworden.
Sortenrein.
Die Trauben wachsen in den Rieden Setz und Lunzerried, auf einem Südosthang des Leithagebirges zwischen 180 und 200 Metern. Der Lehm hat hier wenig Kalk, in der Setz eignen sich gerade die letzten fünfzehn Weingärten Richtung Kleinhöflein mit ihrem geringen Kalkgehalt für den Cabernet. Die Höhen des Leithagebirges schützen die Setz vor Wind, das ergibt das wärmste Mesoklima dieser Ried.
Die vollreifen, gesunden Trauben werden selektiv von Hand gelesen, gären auf der Maische und bleiben drei bis vier Wochen darauf. Danach reift der Wein 24 Monate in kleinen Fässern aus französischer Eiche. Bei knapp 30 Hektolitern je Hektar entsteht ein extraktreicher Wein.
Nach einem langen, kalten Winter trieben die Reben spät aus. Der heiße August brachte hohe Reife und dickschalige Beeren, der kühle September eine frische Säure.
Cabernet Sauvignon · Barrique · Nachhaltig Austria
Kollwentz gehört zu den Cabernet-Pionieren Österreichs. Die Jahrgänge 1983 und 1984 gewannen je den ersten Platz bei der Falstaff-Rotweinverkostung. Bis heute wächst der Cabernet auf den kalkarmen Teilen von Setz und Lunzerried, mit knapp 30 Hektolitern je Hektar.
▸ Cabernet aus Großhöflein, seit den Siegen von 1984 und 1985.
1. Platz Falstaff-Rotweinverkostung für den Cabernet 1983.
1. Platz Falstaff-Rotweinverkostung für den Cabernet 1984.
Du hältst den Jahrgang 2017 in der Hand.
94 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2017, dazu Wertungen aus der Liste des Weinguts.
„Zurückhaltende schwarze Beerenfrucht, ein Hauch Cassis und Menthol, feine Eichenwürze. Komplex, stoffig, schwarze Frucht, feste Tannine, dunkles Nougat im Rückgeschmack.“
Wertung aus der Auszeichnungsliste des Weinguts.
Angabe des Hauses, ohne veröffentlichte Notiz.
Wertung aus der Auszeichnungsliste des Weinguts.
Angabe des Hauses, ohne veröffentlichte Notiz.
Wertung aus der Auszeichnungsliste des Weinguts.
Angabe des Hauses, ohne veröffentlichte Notiz.
Falstaff sinngemäß zusammengefasst. Alle Wertungen gelten dem Jahrgang 2017. Die übrigen stammen aus der Auszeichnungsliste des Weinguts.
Drei Gänge, zwei davon empfiehlt das Weingut Kollwentz.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2017 |
| Herkunft | Großhöflein, Leithagebirge, Burgenland, Österreich |
| Rebsorte | Cabernet Sauvignon |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2020 bis 2030 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Kollwentz Römerhof GmbH, Hauptstraße 120, 7051 Großhöflein, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lagen | Setz und Lunzerried, Südost, 180 bis 200 m, kalkarmer Lehm |
| Ausbau | 3 bis 4 Wochen Maische, 24 Monate Barrique aus französischer Eiche, knapp 30 hl/ha |
| Bewertung | 94 Falstaff (23.11.2020, Jahrgang 2017) |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | 95 A la Carte Grand-Cru-Verkostung 2021, 94 Falstaff Weinguide 2020/21, 18,5 Gault Millau 2021, 5 Sterne Vinaria 2020/21, alle Jahrgang 2017 |
| Zertifizierung | Nachhaltig Austria |
| Erzeuger | Kollwentz, Großhöflein |
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