▸ Das Phantom 2023 in der halben Flasche, tiefdunkles Purpur, Graphit und Amarenakirsche, und eine kühle, salzige Ader im Abgang.
Im Glas steht ein tiefdunkles Purpur mit fast schwarzem Kern, der Rand ist schmal und schimmert, die Tränen laufen langsam. In der Nase treffen Graphit und Johannisbeer-Röster auf schwarzen Kaffee, Assam-Tee und Hibiskus, dahinter dunkle Trauben-Nuss-Schokolade, reife Kirschen und ein fleischiger, würziger Ton.
Am Gaumen ist er saftig, die Tannine sind druckvoll und zugleich samtig. Vorn stehen Amarenakirsche und feinherbe Kakaobohne. Der Abgang ist lang und präzise, trocken und salzig, mit einer kühlen mineralischen Ader, die zum nächsten Schluck zieht.
Dunkel und saftig, mit samtigem Druck und einer salzigen Spur am Ende.
Etwas kühler als das Zimmer, dann bleibt die salzige Ader im Abgang klar.
Für den Abend zu zweit, an dem eine ganze Flasche zu viel wäre.
Anteile aus dem Datenblatt zum Jahrgang 2023.
Die Trauben wachsen in Deutschkreutz im Mittelburgenland auf schwerem und sandigem Lehm. K + K Kirnbauer bewirtschaftet dort 46 Hektar, biologisch zertifiziert und nach Nachhaltig Austria.
Vergoren wird im Edelstahl, den biologischen Säureabbau macht der Wein schon im Barrique. Danach reift er 18 Monate in 225-Liter-Fässern, gefüllt wurde im April 2025. Mit 13,5 % vol, 5,9 g/l Säure und 1,3 g/l Restzucker ist er trocken.
Mittelburgenland · Bio AT-BIO-402 · Barrique
Der erste Jahrgang kam 1987 und wirkte damals so fremd und dunkel, dass er seinen Namen bekam. Das Phantom gilt als erste Rotweinmarke Österreichs, heute füllt das Haus rund 90.000 Flaschen im Jahr. Nur 2010 gab es kein Phantom. Im Kern ist es Blaufränkisch, ergänzt um Cabernet, Merlot und Syrah.
▸ Ein Name, den der dunkle erste Jahrgang selbst mitgebracht hat.
Der erste Jahrgang, dunkel und fremd, daher der Name.
Das einzige Jahr ohne Phantom.
Du hältst den Jahrgang 2023 in der Hand, gefüllt im April 2025.
Für den Jahrgang 2023 liegt keine Fachbewertung vor. Falstaff hat zuletzt den Jahrgang 2021 verkostet, 93 Punkte.
„Nach Kräutern und kandierten Orangenzesten, etwas Holzwürze, Cassis, floraler Touch. Saftig, komplex, feine, tragende Tannine, mineralisch, schwarze Beerenfrucht im Abgang.“
Gekürzt wiedergegeben. Die Wertung gilt dem Jahrgang 2021, nicht der Flasche in Deiner Hand.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers empfohlen.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken, Cuvée |
| Jahrgang | 2023 |
| Herkunft | Deutschkreutz, Mittelburgenland, Österreich |
| Rebsorten | Blaufränkisch 37 %, Cabernet 23 %, Merlot 22 %, Cabernet Franc 15 %, Syrah 3 % |
| Alkoholgehalt | 13,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,375 l |
| Trinkreife | ab sofort bis 2042 |
| Serviertemperatur | 17 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | WG K+K Kirnbauer eGen, Rotweinweg 1, 7301 Deutschkreutz, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Boden | schwerer Lehm, sandiger Lehm |
| Vinifikation | Gärung im Edelstahl, biologischer Säureabbau im Barrique |
| Ausbau | 18 Monate im 225-l-Barrique, gefüllt im April 2025 |
| Analyse | 13,5 % vol, Säure 5,9 g/l, Restzucker 1,3 g/l |
| Zertifizierung | Bio, Kontrollstelle AT-BIO-402; Nachhaltig Austria |
| Prüfnummer | L-N14207/25 |
| Bewertung | 93 Falstaff für den Jahrgang 2021 (24.11.2023); für 2023 keine Wertung gefunden |
| Format | Halbflasche 0,375 l |
| Weingut | K + K Kirnbauer, Deutschkreutz |
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