▸ Der kräftige Sarpa aus Merlot- und Cabernet-Trester als Doppelmagnum, drei Liter in einem Rohr aus Kupfer, dem Metall der Brennkessel.
Schon beim Einschenken zeigt er seinen kräftigen, fast rustikalen Charakter. In der Nase steht zuerst frisch geschnittenes Gras, wie eine Wiese kurz nach dem Mähen. Dann kommt ein weinartiger Duft nach roten Blumen dazu, Geranie, Rose und Veilchen.
▸ Gras zuerst, dann Rose und Veilchen, und darunter der Wein, aus dem er kommt.
Darunter liegen rote Trauben und Waldbeeren, als hätte jemand eine Rose obenauf gelegt. Am Gaumen bleibt er kraftvoll, die 40 % vol tragen das Aroma, ohne es zu überdecken, und der Trester von Merlot und Cabernet bleibt bis zum letzten Schluck zu spüren. Aus der großen Flasche schenkst Du ihn in kleinen Tulpengläsern aus, so kommen die Blüten am besten an die Nase.
Kräftig und blumig, ein Grappa, der nach dem Wein schmeckt, aus dem er kommt.
Leicht gekühlt im Tulpenglas, so bleiben die Blüten in der Nase.
Die Anteile der beiden Trester sind nicht veröffentlicht.
Für den Sarpa nimmt Poli den Trester von Merlot und Cabernet. Vorbild ist der Bordeaux-Verschnitt aus Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot, Sorten, die in Venetien seit langer Zeit wachsen.
Drei Liter in Kupfer.
Gebrannt wird handwerklich und in kleinen Mengen, im diskontinuierlichen Dampfbrennverfahren in Kupferkesseln. Der Dampf erhitzt den Trester sanft, Charge für Charge. Die Brennerei steht seit 1898 in Schiavon, in der Via Marconi, unweit von Bassano del Grappa.
Die Big Mama ist eine Doppelmagnum mit 3 Litern, also der Inhalt von gut vier normalen Flaschen. Sie steckt in einem Rohr aus Kupfer, 35,8 Zentimeter hoch und 18 Zentimeter im Durchmesser.
Merlot und Cabernet · Kupferkessel · Doppelmagnum
Sarpa heißt im venetischen Dialekt schlicht Trester. Der Name fiel Jacopo Poli im Gespräch mit seiner Mutter ein. Gedacht hat er den Grappa schon 1983, als einen Brand mit den Aromen der Tradition, aber ohne die Mängel von einst. Als Big Mama kommt er im Kupferrohr, aus dem Metall, aus dem auch die Brennkessel sind.
▸ Ein Grappa, der beim Namen nennt, woraus er gemacht ist, in einer Flasche für viele Gläser.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers empfohlen.
Ein Wort aus dem Dialekt, das nichts anderes heißt als Trester, auf einer Flasche mit drei Litern davon. Ehrlicher kann ein Grappa nicht heißen.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Grappa, jung |
| Herkunft | Venetien, Italien |
| Zutaten | Trester von Merlot und Cabernet |
| Alkoholgehalt | 40 % vol |
| Nennfüllmenge | 3 l |
| Verantwortliches Unternehmen | Poli Distillerie Srl, Via Marconi 46, 36060 Schiavon (VI), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Format | Doppelmagnum 3 l im Kupferrohr, H 35,8 cm, Ø 18 cm |
| Herstellung | Handwerklich, in kleinen Mengen, diskontinuierliches Dampfbrennverfahren in Kupferkesseln |
| Servieren | Im tulpenförmigen Glas bei 10 bis 15 °C |
| Name | Sarpa heißt im venetischen Dialekt Trester |
| Erzeuger | Jacopo Poli, Schiavon |
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