▸ Die Cuvée aus den Unplugged-Sorten, sechs Wochen auf der Maische, im Barrique gereift und ohne Reinzuchthefe, Enzyme oder Schönung in die Flasche gebracht.
Im Glas ein tiefdunkles Rubingranat mit opakem Kern und violetten Reflexen. Die Nase ist dicht und reif, Zwetschke und dunkle Herzkirsche stehen vorn, dahinter Gewürze, ein Hauch Feige, Nougat und kandierte Orangenzeste. Etwas Tabak liegt darunter und gibt dem Bukett Tiefe.
Am Gaumen ist er kraftvoll und komplex, schwarze Beerenfrucht trägt ihn, das Tannin ist präsent und straff. Würze und eine schokoladige Note ziehen sich in den Abgang, mineralisch und salzig im Finale, mit einem Hauch Kokos aus dem Fass. Er ist elegant und saftig zugleich und hat eine sehr gute Länge, schon bei der Füllung wirkte er harmonisch, und das Tannin hat Reserven bis weit in die 2030er.
Dunkel und kraftvoll, mit straffem Tannin und salzigem Finale.
Das Tannin hat Substanz für die nächsten Jahre, die Frucht wird dabei dunkler und weicher.
Anteile aus dem Datenblatt des Weinguts zum Jahrgang 2019.
Unplugged steht in der Musik für Spielen ohne Verstärker. Bei Hannes Reeh heißt das keine Reinzuchthefe, keine Enzyme, keine Schönung. In besonders guten Jahren kommen die Weine sogar unfiltriert in die Flasche. Für den X werden die Unplugged-Sorten zu einer Cuvée vereint, im Jahrgang 2019 von 27 Jahre alten Reben.
Die Trauben hatten 21 Grad Klosterneuburger Mostwaage. Der Most gärt spontan im Edelstahltank und bleibt sechs Wochen auf der Maische, dann reift der Wein im Barrique. Das Ergebnis hat 14 Prozent, 5,7 Gramm Säure und nur 1,0 Gramm Restzucker.
Burgenland · Spontangärung · Barrique
Die Unplugged-Linie besteht aus vier Sortenweinen und einer einzigen Cuvée, und das ist der X. Er vereint die Unplugged-Sorten in einer eigenständigen Cuvée, ausgebaut wie sie ohne Zusätze aus dem Keller.
▸ Vier Sorten, ein Wein, kein Verstärker.
Zweimal hat Falstaff den Jahrgang 2019 verkostet, zweimal mit 94 Punkten.
„Kraftvoll, komplex, schwarze Beerenfrucht, präsente Tannine, würzig im Abgang, schokoladig, mineralisch-salzig im Finale, elegant und lange anhaftend.“
Die erste Verkostung vom 21.11.2022 kam ebenfalls auf 94 Punkte und steht in den More Facts.
Zwei Gänge empfiehlt das Weingut, den dritten ergänzen die WEINHERZ Sommeliers.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2019 |
| Herkunft | Burgenland, Österreich |
| Rebsorten | 30 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot, 30 % Cabernet Franc, 10 % Zweigelt |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | bis 2039 |
| Serviertemperatur | 16 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Hannes Reeh GmbH, Augasse 11, 7163 Andau, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Reben | 27 Jahre alt |
| Gradation | 21 °KMW |
| Ausbau | Spontane Gärung im Edelstahltank, 6 Wochen Maischestandzeit, Barrique |
| Analyse | 5,7 g/l Säure, 1,0 g/l Restzucker |
| Bewertung | 94 Falstaff (24.06.2024, Jahrgang 2019), 94 Falstaff (21.11.2022, Jahrgang 2019) |
| 94 Falstaff, 21.11.2022 | Reife Zwetschken, dunkle Herzkirschen, Feigen, Nougat, kandierte Orangenzesten; kraftvoll, präsente Tannine, schokoladig, wird von Flaschenreife profitieren. |
| Erzeuger | Hannes Reeh, Andau |
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