▸ Holunderbeere satt und dunkel, mit Waldhonig und Blüten im Duft und einer Länge, die anhält.
Schon mit etwas Abstand zum Glas ist er unverkennbar Holunder. Herbe, dunkle Beerendüfte stehen vorn, dazu florale Töne und Anklänge von Waldhonig, getragen von einer leicht holzigen Herbe.
▸ Dunkle Beere, helle Blüte, beides in einem Glas.
Am Gaumen ist die Frucht balanciert und typisch, floral und leicht würzig im Mittelstück, mit samtigem Körper. Satt und dunkel klingt er aus, die Aromatik bleibt elegant und hält lange an. Ein Brand für das Tulpenglas, ein echter Digestif.
Satt und dunkel, mit eleganter Aromatik und anhaltender Länge.
Für den Hollerbrand brennt der Guglhof die Beeren des Holunders, im Sortiment ist er die Nummer 8 der Jahrgangsbrände. Am Guglhof in Hallein kommen nur frische, ausgereifte Früchte in die Maische, vorwiegend alte Obstsorten. Sie vergären aromaschonend in temperaturgesteuerten Edelstahlbehältern. Gebrannt wird danach in kleinen Kupferbrennblasen, im aufwändigen Pot-Still-Verfahren und mit viel Geduld.
Zucker kommt weder in die Maische noch in das Destillat, aromatisiert wird nichts. Der Brand lagert anschließend mehrere Jahre, damit er sich harmonisiert. Auf Trinkstärke kommt er mit Quellwasser aus der Bergwelt. Gefüllt wird von Hand, in limitierter Auflage, und der Jahrgang steht auf dem Etikett.
Österreichischer Qualitätsbrand · Reserve · Ohne Zuckerzusatz
Holler sagt man in Österreich zum Holunder. Für diesen Brand braucht es die reifen, dunklen Beeren, nicht die Blüten. Der Guglhof brennt sie als Jahrgangsbrand aus Früchten eines einzigen Jahres.
▸ Kindheitserinnerung im Duft, Digestif im Glas.
94 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2022.
„Herbe und dunkle Beerendüfte wecken eine Kindheitserinnerung. Satt und dunkel, Top-Digestiv!“
Zitat gekürzt. Falstaff bewertet einzelne Brennjahrgänge. Welcher Jahrgang in Deiner Flasche liegt, steht auf dem Etikett. Weitere Wertungen stehen in den More Facts.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Nicht die Blüte, sondern die dunkle Beere. Darum schmeckt er satt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Edelbrand aus Holunderbeeren |
| Herkunft | Hallein, Salzburg, Österreich |
| Zutaten | Obst, Quellwasser; ohne Zuckerzusatz, nicht aromatisiert |
| Alkoholgehalt | 41 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,7 l |
| Allergene | Keine angegeben |
| Verantwortliches Unternehmen | Brennerei Guglhof GmbH, Davisstrasse 13A, 5400 Hallein, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Herstellung | Frische, ausgereifte Früchte, Gärung im temperaturgesteuerten Edelstahl, Destillation in kleinen Kupferbrennblasen im Pot-Still-Verfahren |
| Lagerung | Mehrere Jahre zur Harmonisierung |
| Abfüllung | Von Hand, limitierte Auflage, Jahrgang auf dem Etikett |
| Jahrgang beim Haus | Derzeit zeigt der Guglhof den Jahrgang 2022 |
| Stil des Hauses | elegante Aromatik, anhaltende Länge |
| Bewertung | 94 Falstaff (Jahrgang 2022, 14.08.2026), 92 Falstaff (Jahrgang 2022, 24.10.2025) |
| 92 Falstaff, Jahrgang 2022, 24.10.2025 | Süßlich, floral, Waldhonig im Duft, leicht holzige Herbe, typischer Holunder, samtiger Körper, mittellanges Finish. |
| Hinweis | Bewertet wurden einzelne Brennjahrgänge. |
| Erzeuger | Brennerei Guglhof, Hallein |
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