▸ Veltliner aus der Riede Maxendorf, spontan im großen Holzfass vergoren und unfiltriert gefüllt, mit Mango, Kräutern und salzigem Nachhall.
Im Glas ein mittleres Goldgelb mit Silberreflexen. Das Bukett ist noch scheu und will Luft. Dann zeigen sich Wiesenkräuter, ein Hauch Mango, Kernobst und Orangenzeste, dazu feinmineralische Würze und zarte Töne von Holz und Hefe.
Am Gaumen ist er saftig und elegant, weißer Apfel und eine feine Säurestruktur halten ihn straff. Die Mineralität ist zart, der Nachhall salzig und zitronig, mit dezenter Fruchtsüße am Ende. Ein Veltliner, der heute Ruhe im Glas braucht und morgen noch mehr erzählen wird.
Noch scheu, aber salzig, straff und mit langem Atem.
Trinkreife 2026 bis 2040. Mit Luft oder ein paar Jahren Geduld öffnet sich das Bukett.
Die Trauben kommen aus der Riede Maxendorf bei Poysdorf, auf Löss, Lehm und Schotter. Vergoren wird spontan im 500-Liter-Eichenfass, ohne Temperaturkontrolle, danach liegt der Wein lange auf der Hefe. Wie genau gearbeitet wird, entscheidet der Jahrgang, von der Ganztraubenpressung über 48 Stunden Aromaextraktion bis zur Maischegärung ohne Schwefel. Bewegt wird der Wein nur durch Schwerkraft, gefüllt wird er unfiltriert.
Riede Maxendorf · Black Edition · Bio
In der Black Edition, der Prestigelinie des Weinguts, behandeln Marion und Manfred Ebner-Ebenauer den Grünen Veltliner wie einen großen Burgunder. Großes Holz, Spontangärung, lange Hefe und keine Filtration geben ihm eine Tiefe, die man von der Sorte selten kennt.
▸ Ein Veltliner, der lieber Zeit als Tempo hat.
92 bis 94 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2024, eine Verkostung vor der endgültigen Bewertung.
„Wiesenkräuter, Mango, Kernobst und Orangenzesten, noch eher scheu. Saftig, elegant, feine Säure, zarte Mineralität, salzig-zitroniger Nachhall.“
Peter Moser.
Vorjahrgang, verkostet am 30.06.2025.
Sinngemäß gekürzt aus der Falstaff-Notiz. Die Spanne steht für eine Verkostung vor der endgültigen Bewertung.
Drei Gänge aus den Empfehlungen des Weinguts.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2024 |
| Herkunft | Weinviertel, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Grüner Veltliner |
| Alkoholgehalt | 13,0 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2026 bis 2040 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Ebner-Ebenauer GmbH, Laaer Straße 3-5, 2170 Poysdorf, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Riede | Maxendorf, Löss, Lehm, Schotter |
| Ausbau | Spontangärung im 500-l-Eichenfass ohne Temperaturkontrolle, lange Hefelagerung, unfiltriert, nur Schwerkraft |
| Analyse | Restzucker 1,0 g/l, Säure 6,9 g/l |
| Zertifizierung | Biologischer Wein |
| Bewertung | 92 bis 94 Falstaff (29.06.2026, Jahrgang 2024), 93 bis 95 Falstaff (30.06.2025, Jahrgang 2023) |
| Bewertung, Angabe des Hauses | 96 A la Carte, 95 Falstaff, im Webshop ohne Jahrgang |
| Weingut | Ebner-Ebenauer, Poysdorf |
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