▸ Das Flaggschiff vom steilsten Hang der Ried Bärnreiser, im Jahrgang 2021 mit Feige, Nougat und schwarzer Waldbeere.
Im Glas ein tiefdunkles Rubingranat mit opakem Kern und violetten Reflexen. Die Nase ist kräuterwürzig und einladend, frische Feigen und Nougat, schwarze Waldbeeren, ein Hauch Waldboden. Dahinter feine Edelholzwürze, balsamische Nuancen und reife Herzkirschen, zart nach Orangenzesten.
Am Gaumen ist er komplex, die Tanninstruktur fein und präsent, dazu ein Vanilletouch und schwarze Kirschfrucht. Saftiges Waldbeerkonfit und reife Zwetschken füllen die Mitte, die Frische hält alles in Spannung. Der Nachhall ist mineralisch und lange anhaltend extraktsüß. Ein großer Wein am Anfang seines Weges.
Feige, Nougat, Waldbeere, und eine Länge, die bleibt.
Großes Zukunftspotenzial bis 2038, Angabe des Weinguts.
Die Trauben stammen vom steilsten Abhang der Parzelle in der Ried Bärnreiser, von bis zu 50 Jahre alten Rebstöcken. Die Ried Bärnreiser liegt am östlichen Abbruch der Donauschotterterrasse der Arbesthaler Hügelkette, ohne direkte Waldgrenze. Am Oberhang liegen Quarzkies und Feinschotter über feinkörnigen Ablagerungen aus Ton, Schluff und Sand. Die Böden sind sehr kalkhaltig und unter dem Schotter tiefgründig, der Karbonatgehalt steigt von 20 Prozent im Oberboden auf knapp 35 Prozent in 1,30 Metern Tiefe.
Im Keller arbeitet das Weingut für die Reserve in Mikrovinifikation, ohne Technik, ohne Zusätze, ohne Filtration.
Ried Bärnreiser · Unfiltriert · Bio
Die Reserve gibt es nur in den allerbesten Jahren. Kargster Boden, bis zu 50 Jahre alte Reben, kleinbeerige Trauben und der steilste Hang der Ried Bärnreiser ergeben extrem wenig Wein. Dieses bisschen wird in Mikrovinifikation ohne Technik, Zusätze und Filtration ausgebaut, als Quintessenz der Lage. Lange war das Flaggschiff des Hauses gar nicht zu haben.
▸ Kommt nur in den besten Jahren vor, 2021 war eines davon.
98 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2021, dazu A la Carte, Gault&Millau und Vinaria.
„Kräuterwürzig, frische Feigen, zart nach Nougat, schwarze Waldbeerenfrucht, ein Hauch von Waldboden. Komplex, feine Tanninstruktur, mineralisch, gute Frische, lang anhaltend, gutes Reifepotenzial.“
Peter Moser.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Jahrgangs 2021.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Jahrgangs 2021.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Jahrgangs 2021.
Falstaff gekürzt im Original. A la Carte, Gault&Millau und Vinaria sind Angaben des Hauses zum Jahrgang 2021.
Wild und reifer Käse als Empfehlung des Weinguts, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2021 |
| Herkunft | Carnuntum, Ried Bärnreiser, Niederösterreich, Österreich |
| Alkoholgehalt | 14,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | bis 2038 |
| Serviertemperatur | 16 bis 18 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Philipp Grassl GmbH, Am Graben 4 und 6, 2464 Göttlesbrunn, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lage | Steilster Abhang der Parzelle in der Ried Bärnreiser, bis zu 50 Jahre alte Reben, sehr kalkhaltiger Boden über Donauschotter |
| Ausbau | Mikrovinifikation ohne Technik, Zusätze und Filtration |
| Bewertung | 98 Falstaff (25.11.2024), Fassprobe 96 bis 98 (24.06.2024), Jahrgang 2021 |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | A la Carte 98, Gault&Millau 18,5/20, Vinaria 5 Sterne, Jahrgang 2021 |
| Bio | Kontrollstelle AT-BIO-402 |
| Weingut | Weingut Philipp Grassl, Göttlesbrunn |
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