▸ Der Veltliner aus der Lage, die 1341 als Gotschalich erstmals erwähnt wurde, dicht und feinsinnig, mit Kräuterwürze und langem Finish.
Im Glas ein helles Goldgelb mit Silberreflexen. In der Nase feine Kräuterwürze, ein Hauch Marille, frischer gelber Apfel darunter und zart Mandarinenzesten.
Am Gaumen ist er saftig und elegant, dicht und feinsinnig, mit feiner Extraktsüße und reifem gelbem Kernobst. Er ist mineralisch, bleibt gut haften und endet mit einem langen Finish. Ein Veltliner voller Typizität, mit Reifepotenzial für viele Jahre und Kraft für einen ganzen Abend am Tisch.
Dicht und feinsinnig, mit langem Finish.
Am besten im Burgunderglas.
Zu Rindsrouladen oder Backhendl, ein Veltliner für den großen Tisch.
Sortenrein aus der Ried Gottschelle.
Die Gottschelle liegt am Fuß des Göttweiger Bergs auf einem Plateau alter Donauterrassen, leicht nach Nordosten geneigt, auf 216 bis 272 Metern. Tiefgründiger, kalkhaltiger Löss-Lehm, durchsetzt mit Donauschotter, ist ein nährstoffreicher Boden für Grünen Veltliner. Bis zu zwölf Meter hohe Lösswände prägen die Landschaft, in ihren Hohlräumen brütet der seltene Bienenfresser.
Kremstal DAC Reserve steht für einen opulenteren Stil, aus hochreifen Trauben und mit langer Lagerung im Keller. Verschlossen ist der Wein mit Naturkork.
Kremstal DAC Reserve · Erste Lage ÖTW · Ried Gottschelle
Der Name hängt mit dem Wort Goetschen zusammen, im Salzburgischen sind das scharfe Vorsprünge auf Bergrücken. Auch die Gottschelle hat so einen Vorsprung, mit Steilabfall zur Straße nach Steinaweg. Seit 1341 ist sie als Ried dokumentiert, damals als Gotschalich, und sie gilt seit jeher als Klassiker für füllige Grüne Veltliner voller Typizität.
▸ Seit 1341 auf dem Papier, seit jeher ein Veltliner-Klassiker.
94 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2024, dazu zwei Wertungen als Angabe des Hauses.
„Feine Kräuterwürze, ein Hauch Marille, gelber Apfel und Mandarinenzesten. Saftig, elegant, feine Extraktsüße, mineralisch, mit Länge und Reifepotenzial.“
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Jahrgangs 2024.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Jahrgangs 2024.
Sinngemäß zusammengefasst. Die Falstaff-Wertung gilt dem Jahrgang 2024, also der Flasche in Deiner Hand.
Drei Gänge, alle als Empfehlung des Weinguts Stift Göttweig.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2024 |
| Herkunft | Kremstal DAC Reserve, Ried Gottschelle, Furth, Österreich |
| Rebsorte | Grüner Veltliner |
| Alkoholgehalt | 13 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2025 bis 2040 |
| Serviertemperatur | 11 bis 13 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Stift Göttweig GmbH, Göttweig 1, 3511 Furth bei Göttweig, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Zutaten | Trauben, Sulfite, Metaweinsäure |
| Nährwerte | je 100 ml |
| Brennwert | 328 kJ / 78 kcal |
| Kohlenhydrate | 1,2 g |
| davon Zucker | 0,4 g |
| E-Label des Erzeugers | Etikettangaben ansehen |
| Lage | Ried Gottschelle, Plateau alter Donauterrassen, leicht nach Nordosten, 216 bis 272 m |
| Boden | Tiefgründiger, kalkhaltiger Löss-Lehm mit Donauschotter |
| Stil | Reserve, hochreife Trauben und lange Lagerung im Keller |
| Glas | Burgunderglas |
| Verschluss | Naturkorken |
| Hergestellt von | Weingut Stadt Krems, Stadtgraben 11, 3500 Krems an der Donau |
| Bewertung | 94 Falstaff (Jahrgang 2024, 29.06.2026) |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | 93 James Suckling, 92 Gault&Millau, 93 Falstaff |
| Erzeuger | Stift Göttweig, Furth bei Göttweig |
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