▸ Chardonnay vom steinigen Steinriegel am Ausläufer eines einstigen Vulkans, spontan im kleinen Fass vergoren, mit Feuerstein in der Nase und Salz im Nachhall.
Im Glas ein kräftiges Strohgelb mit grünen Reflexen. In der Nase zuerst zarter Feuerstein und ein rauchiger Hauch, dann Grapefruitzeste und weiße Tropenfrucht. Das ist ein Chardonnay, der mit Spannung beginnt und nicht mit Butter.
Am Gaumen ist er saftig und elegant, feine Tropenfrucht trifft auf eine kräftige Säurestruktur, die ihm Zug gibt. Das Holz bleibt im Hintergrund und gibt nur Rahmen. Im Nachhall wird er mineralisch und salzig, und genau das macht Lust auf den nächsten Bissen.
Feuerstein und Frucht, elegant am Gaumen, salzig im langen Nachhall.
Wärmer als die meisten Weißweine. So zeigen sich Frucht und Rauch, kalt bliebe er verschlossen.
Ein Weißer für den Hauptgang, gib ihm ein großes Glas und ein paar Minuten Luft.
Angabe aus dem Datenblatt des Weinguts zum Jahrgang 2023.
Der Steinriegel ist eine sehr steinige, mineralische Lage am Ausläufer eines einstigen Vulkans. Die 45 Jahre alten Reben wurzeln in schottrigem Kalk an einem leichten Südhang. Gesellmann sitzt in Deutschkreutz im Mittelburgenland. Seit 2011 wird biologisch gearbeitet, seit 2015 ist das Weingut zertifiziert. Die Tage sind hier sonnig, die Nächte kühl, der nahe Neusiedler See bringt pannonischen Einfluss.
Kalk, Vulkan, kleines Fass.
Die Trauben wurden Ende September von Hand gelesen. Vergoren wurde spontan in kleinen Eichenfässern, 40 Tage lang, die Hefe wurde mehrmals aufgerührt. Auch der biologische Säureabbau lief im Fass, danach blieb der Wein 15 Monate auf der Feinhefe. Gefüllt wurde im April 2025.
Biologisch · Spontangärung · Handlese
Dieser Chardonnay wächst am Ausläufer eines einstigen Vulkans, auf schottrigem Kalk, von Reben, die 45 Jahre alt sind. Spontan im kleinen Fass vergoren und 15 Monate auf der Hefe, bringt er Feuerstein und Salz mit, die man aus diesem Boden schmeckt.
▸ Feuerstein und Salz aus einem einstigen Vulkan.
95 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2023, dazu 96 von A la Carte.
„Bergamotte, gelbe Tropenfrucht, Bourbonvanille und feiner Holzton. Kraftvoll, feine Säure, ein Hauch weißer Nougat, Mango im Abgang, mit Reifepotenzial.“
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Auszeichnungsseite des Weinguts.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Auszeichnungsseite des Weinguts.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Auszeichnungsseite des Weinguts.
Falstaff sinngemäß zusammengefasst. Alle Wertungen gelten dem Jahrgang 2023. Die Angaben neben Falstaff stammen von der Auszeichnungsseite des Weinguts.
Drei Gänge nach den Empfehlungen von Gesellmann.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2023 |
| Herkunft | Ried Steinriegel, Deutschkreutz, Burgenland, Österreich |
| Rebsorte | Chardonnay |
| Alkoholgehalt | 13,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Gesellmann GmbH, Langegasse 65, 7301 Deutschkreutz, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Anbau | Biologisch, EU-Bio-Logo am Datenblatt |
| Rebalter | 45 Jahre |
| Boden | Schottriger Kalkboden, leichter Südhang, Ausläufer eines einstigen Vulkans |
| Lese | Ende September, von Hand |
| Ausbau | Spontangärung im kleinen Eichenfass mit Hefeaufrühren, 40 Tage, Säureabbau im kleinen Eichenfass, 15 Monate Feinhefe |
| Restzucker | 1,1 g/l |
| Säure | 5,3 g/l |
| Füllung | April 2025 |
| Serviertemperatur | 14 bis 16 °C |
| Formate | 0,75 l, 1,5 l, 3 l, 5 l |
| Bewertung | 95 Falstaff (08.08.2025), Jahrgang 2023 |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | 95 Falstaff Weinguide 2026, 96 A la Carte Guide 2026, 92 James Suckling, 92 Gault Millau Guide 2026, 4 Sterne Vinaria 2025/26, alle Jahrgang 2023 |
| Erzeuger | Gesellmann, Deutschkreutz |
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