▸ Riesling von der Terrasse, mit der das Haus 1990 international bekannt wurde, mit Mango, Maracuja und klar getönter Mineralik.
Am Kellerberg dominieren beim Riesling die tropischen Früchte, Mango, Maracuja und Ananas, dazu vollreifer Pfirsich. Darunter liegt eine klar getönte Mineralik.
▸ Tropenfrucht vorn, klare Mineralik darunter.
Die Textur ist komplex, die Mineralik fein nuanciert, und über allem steht eine filigrane Eleganz. Mit einigen Jahren der Reife setzt sich mehr und mehr die Herkunft durch.
Exotisch und filigran, mit klar getönter Mineralik.
Sortenrein, wie es die Wachau für Riedenweine verlangt.
Der Kellerberg ist eine steile, karge Urgesteinsterrasse, von Süden nach Südosten ausgerichtet, am Ausgang eines Seitentals. Morgens bekommt er früh Sonne, im Sommer liegt der Großteil der Lage aber schon ab dem frühen Nachmittag im Schatten, das verlangsamt die Reife. Nachts zieht kühle Luft aus dem nahen Wald herab, im Herbst prägen große Unterschiede zwischen Tag und Nacht die Trauben.
Ab dem frühen Nachmittag im Schatten.
Der Untergrund ist Gföhler Gneis, ein Umwandlungsgestein aus granitähnlichem Plutonit, dazu Paragneis. Weil die Riede in den Eiszeiten von den Westwinden abgewandt lag, blieb hier mehr Löss liegen als auf den Westseiten, am Hang wurde er mit dem Gneis vermischt. Als Riedenwein darf er weder spürbares Holz zeigen noch angereichert werden, gelesen wird in der Wachau ausschließlich von Hand.
Auf der Südostseite blieb in den Eiszeiten mehr Löss liegen, die Erosion mischte ihn mit verwittertem Gneis.
Umwandlungsgestein aus granitähnlichem Plutonit, karg und durchlässig.
Wachau DAC · Dürnsteiner Ried Kellerberg · Vegan
Der Kellerberg hat seinen Namen vom Dürnsteiner Kellerschlössl, das Jakob Prandtauer von 1714 bis 1719 baute. Der Name ist deshalb vergleichsweise jung, 1787 taucht er auf, als Sammelname für viele kleinere Rieden. Mit dem Riesling vom Kellerberg des Jahrgangs 1990 gelang dem Haus der internationale Durchbruch. Am Kellerberg wachsen Veltliner und Riesling nebeneinander, und nach einigen Jahren Reife nähern sich beide so weit an, dass die Lage die Sorte überholt.
▸ Der Riesling, mit dem F.X. Pichler 1990 die Welt erreichte.
Jakob Prandtauer baut das barocke Kellerschlössl in Dürnstein, von dem die Lage ihren Namen hat.
Der Name Kellerberg taucht auf, als Sammelname für viele kleinere Rieden.
Riesling Kellerberg 1990 bringt den internationalen Durchbruch.
Du hältst den Jahrgang 2022 in der Hand.
98 bis 100 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2022.
„Feine Nuancen von Mandarinenzesten, ein Hauch von Maracuja und Passionsfrucht, mineralisch unterlegt. Stoffig, elegant, saftig, finessenreich und dicht konzipiert, sehr große Länge, kühl wie ein Gebirgsbach.“
Falstaff im Original, gekürzt. Falstaff hat für diesen Jahrgang eine Punktespanne vergeben.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers empfohlen.
Mit dem Riesling vom Kellerberg des Jahrgangs 1990 wurde F.X. Pichler international bekannt. Der 2022er kommt von denselben Terrassen.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein |
| Jahrgang | 2022 |
| Herkunft | Wachau DAC, Dürnsteiner Ried Kellerberg, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Riesling |
| Alkoholgehalt | 13 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | F.X. Pichler GmbH, Oberloiben 57, 3601 Dürnstein, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Ried | Kellerberg, steile Urgesteinsterrasse, Süd bis Südost, ab frühem Nachmittag im Schatten |
| Boden | Gföhler Gneis, Paragneis und Plutonit mit angewehtem Löss |
| Lese | Von Hand, wie in der ganzen Wachau |
| Vegan | zertifiziert, V-Label |
| Bewertung | 98-100 Falstaff (10.07.2023, Jahrgang 2022) |
| Weingut | F.X. Pichler, Oberloiben |
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