▸ Grüner Veltliner von der Dürnsteiner Paradelage, mit dunkler, salziger Mineralik, tiefer Würze und Honigmelone.
Im Grünen Veltliner vom Kellerberg findest Du eine dunkle, salzige Mineralik und tiefe Würze, dazu Honigmelone und fast exotische Fruchtanklänge.
▸ Honigmelone und Würze, darunter Salz.
Die Textur ist komplex, die Mineralik fein nuanciert. Nach einigen Jahren der Reife verschwimmen die Grenzen zwischen Veltliner und Riesling, und die Lage tritt in den Vordergrund.
Würzig und salzig, ein Veltliner mit dunkler Mineralik und fast exotischer Frucht.
Sortenrein, wie es die Wachau für Riedenweine verlangt.
Der Kellerberg ist eine steile, karge Urgesteinsterrasse, von Süden nach Südosten ausgerichtet, am Ausgang eines Seitentals. Morgens bekommt er früh Sonne, im Sommer liegt der Großteil der Lage aber schon ab dem frühen Nachmittag im Schatten, das verlangsamt die Reife. Nachts zieht kühle Luft aus dem nahen Wald herab, im Herbst prägen große Unterschiede zwischen Tag und Nacht die Trauben.
Ab dem frühen Nachmittag im Schatten.
Der Untergrund ist Gföhler Gneis, ein Umwandlungsgestein aus granitähnlichem Plutonit, dazu Paragneis. Weil die Riede in den Eiszeiten von den Westwinden abgewandt lag, blieb hier mehr Löss liegen als auf den Westseiten, am Hang wurde er mit dem Gneis vermischt. Als Riedenwein darf er weder spürbares Holz zeigen noch angereichert werden, gelesen wird in der Wachau ausschließlich von Hand.
Auf der Südostseite blieb in den Eiszeiten mehr Löss liegen, die Erosion mischte ihn mit verwittertem Gneis.
Umwandlungsgestein aus granitähnlichem Plutonit, karg und durchlässig.
Wachau DAC · Dürnsteiner Ried Kellerberg · Vegan
Der Kellerberg hat seinen Namen vom Dürnsteiner Kellerschlössl, das Jakob Prandtauer von 1714 bis 1719 baute, der Name selbst ist seit 1787 belegt. Auf denselben Terrassen wachsen Veltliner und Riesling, und genau das macht die Lage so eigen. Nach einigen Jahren Reife verschwimmen die Grenzen zwischen den beiden Sorten, und es setzt sich mehr und mehr der Kellerberg durch. Beim Veltliner zeigt sich das als dunkle, salzige Mineralik und tiefe Würze.
▸ Nach ein paar Jahren schmeckt man mehr Kellerberg als Veltliner.
Jakob Prandtauer baut das barocke Kellerschlössl in Dürnstein, von dem die Lage ihren Namen hat.
Der Name Kellerberg taucht auf, als Sammelname für viele kleinere Rieden.
Du hältst den Jahrgang 2022 in der Hand.
97 bis 99 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2022.
„Zart würzig-tabakig unterlegte Nuancen von gelber Apfelfrucht, zart nach Mango und Ringlotten. Saftig, straff, engmaschig, feiner Säurekern, salziger Abgang, sehr große Länge, sicheres Entwicklungspotenzial.“
Falstaff im Original, gekürzt. Falstaff hat für diesen Jahrgang eine Punktespanne vergeben.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers empfohlen.
Im Sommer liegt der Großteil dieser Terrassen schon ab dem frühen Nachmittag im Schatten. Der Veltliner reift hier langsamer als die Sonne über Dürnstein es erwarten ließe.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein |
| Jahrgang | 2022 |
| Herkunft | Wachau DAC, Dürnsteiner Ried Kellerberg, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Grüner Veltliner |
| Alkoholgehalt | 13,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | F.X. Pichler GmbH, Oberloiben 57, 3601 Dürnstein, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Ried | Kellerberg, steile Urgesteinsterrasse, Süd bis Südost, ab frühem Nachmittag im Schatten |
| Boden | Gföhler Gneis, Paragneis und Plutonit mit angewehtem Löss |
| Lese | Von Hand, wie in der ganzen Wachau |
| Vegan | zertifiziert, V-Label |
| Bewertung | 97-99 Falstaff (10.07.2023, Jahrgang 2022) |
| Weingut | F.X. Pichler, Oberloiben |
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