▸ Sonnengetrocknete Pedro Ximénez, dreißig Jahre in der Solera gereift, mahagonidunkel, samtig und mit einer Süße, die von der Säure gehalten wird.
Im Glas ein intensives Mahagoni, so dunkel, dass es ins opake Kaffeebraun geht, mit grünen Reflexen am Rand. Die Nase ist ungemein aromatisch. Rosinenfrüchte stehen im Zentrum, allen voran eine intensive Dörrfeige, dazu traubige Nuancen, Sultaninen, Datteln und Honig. Das Bukett ist dicht und konzentriert, und doch klar in seinen Schichten.
Am Gaumen ist er sehr süß, samtig und umhüllend, saftig im Ansatz. Ein angenehmer Holzextrakt gibt ihm Halt, die Textur erinnert an Trinkschokolade. Bemerkenswert ist die Balance, die Säure steht der Süße so sicher gegenüber, dass nichts klebt. Im Nachhall bleiben Datteln lange stehen. Ein Süßwein, den Du in kleinen Schlucken trinkst und der mit jedem Schluck tiefer wird.
Dörrfeige und Dattel, samtig süß und doch in Balance.
Sonnengetrocknete Trauben.
Die Pedro-Ximénez-Trauben werden vor dem Pressen in der Sonne getrocknet. So konzentrieren sich Zucker und Aroma, der Most wird dick und süß. Daraus entsteht ein natürlicher Süßwein.
Er reift oxidativ, also mit Luftkontakt im Fass, im traditionellen System aus Soleras und Criaderas, und zwar 30 Jahre lang. Die Bodega liegt im historischen Zentrum von Jerez. Seit 1999 hat sie sich ganz auf sehr alte, vielschichtige Sherrys ausgerichtet, dazu gehört der Bestand des Almacenista José Bustamante, den das Haus damals erwarb.
Jerez · Pedro Ximénez · 30 Jahre Solera
Antique heißt bei Fernando de Castilla alt, und zwar wirklich. Dieser Pedro Ximénez reift 30 Jahre in der Solera, bevor er in die Flasche kommt. Seit der Norweger Jan Pettersen das Haus 1999 übernahm, ist es ganz auf solche sehr alten, konzentrierten Sherrys ausgerichtet.
▸ Dreißig Jahre im Fass für eine halbe Flasche.
94 Falstaff-Punkte, dazu Goldmedaillen bei der International Wine Challenge.
„Opakes Kaffeebraun, grüne Reflexe. Intensive Dörrfeigennote, feine traubige Nuancen, ein Hauch von Rosinen, Datteln und Honig. Saftig, angenehmes Holzextrakt, die Textur von Trinkschokolade, Datteln im Nachhall.“
Falstaff im Original. Die Medaillen sind Angaben des Hauses und gelten dem jahrgangslosen Solera-Sherry. Weitere stehen in den More Facts.
Drei Begleiter, alle als Empfehlung von Fernando de Castilla.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Sherry, Pedro Ximénez, natürlicher Süßwein |
| Herkunft | Jerez de la Frontera, Andalusien, Spanien |
| Rebsorte | Pedro Ximénez |
| Reifung | 30 Jahre in Soleras und Criaderas |
| Alkoholgehalt | 15 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,5 l |
| Serviertemperatur | 12 bis 16 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Bodegas Rey Fernando de Castilla, S.L., Calle Jardinillo 11, 11404 Jerez de la Frontera (Cádiz), Spanien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Herstellung | Sonnengetrocknete Trauben, oxidative Reifung, 30 Jahre im System aus Soleras und Criaderas |
| Bewertung | 94 Falstaff (10.10.2014) |
| Auszeichnungen, Angabe des Hauses | International Wine Challenge Gold 2012 und 2006, Sommelier Wine Awards Gold List 2012, Decanter Silber 2009 und 2005, Decanter Bronze 2008, IWSC Silber 2006, BKWine Scandinavian Wine & Spirit Competition Gold 2006, Madrid Wine Expo Gold 2006 und 2005, Concours Mondial de Bruxelles Silber 2004 |
| Erzeuger | Fernando de Castilla, Jerez |
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