▸ Sauvignon Blanc aus der steilen Kessellage unter der kleinen Kapelle am Pössnitzberg, 36 Monate im großen Holz und puristisch klar.
Im Glas ein helles Gelbgrün mit Silberreflexen. Die Nase zeigt präzise Frucht, Cassis, pure Stachelbeeren, weißer Pfirsich und Limetten, dazu Limettenzeste, ein Hauch Blutorange und Guave. Darüber liegen dezente Kräuter, Eisenkraut, Fenchel und Anis, darunter frische Wiesenkräuter und zarter Blütenhonig.
▸ Viel Frucht, viel Kräuter, und alles an seinem Platz.
Am Gaumen ist er saftig und straff, fein und sehr elegant. Weiße Frucht und eine präzise, finessenreiche Struktur bestimmen den Verlauf, er bleibt puristisch und klar. Im Nachhall kommt eine beeindruckende Würze, der Trinkfluss ist seidig, die weiße Frucht haftet sehr lange und das Finish wird salzig. Trotz aller Dichte macht er schon heute Freude.
Straff und puristisch, mit Cassis vorn und Salz im langen Finale.
Angelegt auf 15 Jahre und mehr, das Fenster reicht also über 2036 hinaus.
Reinsortig.
Der Pössnitzberg ist die südlichste Ried der Steiermark. Großvater Johann Sabathi kaufte in den 50er Jahren das erste Kernstück. Die Hänge mit bis zu 75 Prozent Neigung werden fast nur von Hand bewirtschaftet, viele Reben sind alt. Warme Aufwinde aus Slowenien treffen hier auf kühle Luft von der Koralpe.
Karger Boden, steiler Hang.
Die Kapelle selbst ist eine südausgerichtete Kessellage auf 470 bis 505 Metern, großteils steiler als 50 Prozent. Ihr Boden ist karger und weniger tiefgründig als im Rest des Berges. Der Ertrag ist auf 45 Hektoliter begrenzt.
Gelesen wird von Hand, vergoren mit Naturhefen. Dann reift der Wein 36 Monate in großen, traditionellen Eichenholzfässern. Eine Große STK Ried darf frühestens ab dem 1. Mai nach 30 Monaten verkauft werden. Verschlossen ist die Flasche mit handsortiertem Naturkork und Wachs.
Oft nur 20 Zentimeter dick, in der Kapelle besonders karg.
Kalkmergel aus Meeressedimenten, darin wurzeln die Reben.
Große STK Ried · Südsteiermark DAC · Bio
Auf dem Weingarten steht eine kleine alte Kapelle, nach ihr ist die Ried benannt. Schon in den 60er Jahren füllte Karl Rengo, damals Grundbesitzer und Bewirtschafter, seine Weine von hier als Pössnitzberger Kapelle. Heute ist sie eine Große STK Ried, und Erwin Sabathi füllt daraus diesen Sauvignon Blanc, 36 Monate im großen Holz gereift.
▸ Ein Name aus den 60er Jahren, ein Wein mit 36 Monaten Geduld.
Großvater Johann Sabathi kauft das erste Kernstück am Pössnitzberg.
Karl Rengo füllt seine Weine von hier schon als Pössnitzberger Kapelle.
Du hältst den Jahrgang 2021 in der Hand, nach 36 Monaten im großen Holz.
Für den Jahrgang 2021 liegen drei Höchstwertungen vor, 99 Falstaff, 100 A la Carte und 20 von 20 bei René Gabriel.
„Saftig, straff, weiße Frucht, präzise, finessenreiche Struktur, puristisch wie ein Gebirgsbach, fein und anhaltend, salzig im Finish, neben aller Klasse Trinkfreude pur.“
Aus der Fassprobe vom 24.06.2024 mit 98 bis 100 Punkten, Peter Moser. Die Endwertung 99 ist eine Angabe des Hauses.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses, ohne Datum.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses, ohne Datum.
Gekürzt aus der Verkostungsnotiz. Alle Wertungen gelten dem Jahrgang 2021.
Drei Gänge, zwei davon Empfehlungen von Erwin Sabathi.
Drei Jahre im großen Holz, dann Naturkork und Wachs. Und 15 Jahre und mehr vor sich.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2021 |
| Herkunft | Ried Pössnitzberger Kapelle, Südsteiermark DAC, Österreich |
| Rebsorte | Sauvignon Blanc |
| Alkoholgehalt | 13,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 15 Jahre und mehr |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Erwin Sabathi GmbH, Pössnitz 48, 8463 Leutschach an der Weinstraße, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Ausbau | 36 Monate in großen, traditionellen Eichenholzfässern |
| Gesamtsäure | 5,7 g/l |
| Restzucker | 1,1 g/l |
| Vinifikation | Handlese, Spontangärung mit Naturhefen |
| Trinkreife | 15 Jahre und mehr |
| Verschluss | Handsortierter Naturkork, mit Wachs versiegelt |
| Zertifizierung | Biologisch, Nachhaltig Austria |
| Lage | Südausgerichtete Kessellage, 470 bis 505 m, großteils über 50 % Neigung |
| Boden | Opok (Kalkmergel) auf Steirischem Schlier, humoser Oberboden oft nur 20 cm |
| Höchstertrag | 45 hl |
| Bewertung | 99 Falstaff (Jahrgang 2021, Endwertung, Angabe des Hauses), Fassprobe 98 bis 100 Falstaff (24.06.2024), 100 A la Carte und 20/20 René Gabriel (Jahrgang 2021, Angabe des Hauses) |
| Erzeuger | Erwin Sabathi, Leutschach an der Weinstraße |
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