▸ Ein Bio-Rosé aus dem 500-Liter-Fass, mit Blutorange, Pfirsich und Bourbonvanille, so unkonventionell, wie sein Name klingt.
Im Glas ein helles Lachsrosé. Die Nase bringt Blutorange und Weingartenpfirsich, dazu Bourbonvanille aus dem Fass und frische Kräuter. Am Gaumen hat er vollen Körper, ist saftig und rund, mit intensiver Frucht und einem langen Abgang. Ein Rosé, der ein großes Burgunderglas verträgt und sich darin richtig ausbreitet.
Blutorange und Vanille, voller Körper und ein langer Abgang.
Im großen Burgunderglas, und gern auch zu kräftigem Essen.
Strehn sitzt in Deutschkreutz im Mittelburgenland und macht Wein in vierter Generation. Seit 2012 führen die Geschwister Pia, Andy und Patrick den Betrieb, Patrick ist der Weinmacher. Die 53 Hektar in Deutschkreutz und Neckenmarkt werden biologisch bewirtschaftet, auf schweren Lehmböden, Löss, Schotter und Kalk.
Der Elefant reift sechs Monate im 500-Liter-Holzfass. Mit 2 Gramm Restzucker ist er trocken, 13,5 % vol geben ihm die Kraft, die man von einem Rosé selten erwartet. Bei Strehn hat Rosé einen besonderen Stellenwert, 2021 gingen 90 Prozent der Ernte in Rosé. Pia Strehn hat ihn als Teenager in Nizza kennengelernt, seither gehören Rosé und Holzfass im Haus zusammen.
Bio, AT-BIO-402 · 500-l-Holzfass · Trocken
Die Idee kam Pia Strehn beim Verkosten der Rosés aus der Provence. Vorbild waren kräftige, cremige Südfranzosen aus dem Barrique. Den Namen bekam er, weil er ein sehr unkonventioneller Wein ist, und wie alle Strehn-Etiketten trägt er ein Tier. 2017 wurde er bei Falstaff zum besten Rosé Österreichs, so steht es im Pressespiegel des Hauses.
▸ Ein Rosé mit der Statur eines Rotweins.
92-94 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2025.
Lachsrosa mit Orangereflexen, gelbe Tropenfrucht, Karamell und Vanille, ein Hauch neues Holz, Limette im Abgang.
Sinngemäß zusammengefasst. Die Wertung gilt dem Jahrgang 2025. Falstaff vergibt eine Spanne, wie bei Weinen, die noch jung verkostet werden. Am 12.06.2026 gab es dieselbe Spanne.
Drei Gänge nach Empfehlung von Strehn.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Roséwein, trocken |
| Jahrgang | 2025 |
| Herkunft | Österreich, Weingut in Deutschkreutz, Mittelburgenland |
| Rebsorte | Blaufränkisch, im Pressespiegel des Hauses zum Jahrgang 2017; die aktuelle Seite nennt keine Sorte |
| Alkoholgehalt | 13,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Familie Strehn GmbH, Weinbergweg 1, 7301 Deutschkreutz, Österreich |
| Bio-Kontrollstelle | AT-BIO-402 |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Zutaten | Trauben aus ökologischer Landwirtschaft, Säureregulator Weinsäure, Konservierungsstoff Kaliummetabisulfit (Sulfite), Stabilisator Metaweinsäure |
| Nährwerte | je 100 ml |
| Brennwert | 330 kJ / 79 kcal |
| Kohlenhydrate | 1,21 g |
| davon Zucker | 0,35 g |
| Hinweis | Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz. |
| Ausbau | 6 Monate im 500-l-Holzfass |
| Analyse | Restzucker 2 g/l, Säure 5 g/l |
| Bewertung | 92-94 Falstaff (29.06.2026), 92-94 Falstaff (12.06.2026), beide Jahrgang 2025; bester Rosé Österreichs im Falstaff 2017 |
| Erzeuger | Strehn, Deutschkreutz |
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