▸ Sangiovese aus vier Lagen rund um Montalcino, von Hand gelesen, mit Hagebutte, Kirsche und einem salzigen Ende.
Im Glas ein strahlendes Rubinrot. Die Nase ist eindringlich und weit gefächert, Hagebutte und Kirsche vorn, dahinter Veilchen und eine Spur Eisenkraut, dazu ein Hauch Waldbeeren.
Am Gaumen ist er strukturiert und saftig, trocken und warm. Das Tannin ist reif und präsent, es trägt den Wein, ohne ihn zu bremsen. Er wirkt zart und streng zugleich, harmonisch und lang, und endet salzig. Öffne ihn ein bis zwei Stunden vorher, dann zeigt er schon heute viel, und er hat Jahrzehnte vor sich.
Saftig und strukturiert, mit reifem Tannin und einem salzigen Ende.
Über dreißig Jahre Lagerfähigkeit. Sein reifes Tannin wird mit den Jahren weicher.
Brunello di Montalcino ist per Gesetz reinsortig Sangiovese.
Caparzo gehört zu den wenigen Kellereien in Montalcino mit Weingärten in verschiedenen Zonen. Für den Brunello kommen vier zusammen: Caparzo im Norden auf 220 Metern mit sandig-tonigem Pliozänboden, La Caduta im Südwesten auf 300 Metern mit lockerem, steinigem Schiefer und Sandstein, Il Cassero im Süden auf 270 Metern und San Piero-Caselle im Osten auf 250 Metern.
Gelesen wird von Hand. In den ersten zwei Gärtagen achtet der Keller auf die Traubenkerne und entfernt sie, wenn sie nicht reif genug sind. Danach gärt der Wein sieben Tage bei 28 bis 30 Grad und bleibt noch zehn bis fünfzehn Tage auf den Schalen. Er reift mindestens zwei Jahre im Holz und mindestens vier Monate in der Flasche.
Brunello di Montalcino DOCG · Handlese · Vier Lagen
Den ersten Brunello füllte Caparzo 1970, als es in Montalcino gerade einmal 13 Kellereien gab. Das Haus zählt damit zu den historischen Betrieben der Appellation. Seine Eigenheit ist die Herkunft, Sangiovese aus vier Zonen mit eigenen Böden und Mikroklimata, zu einem Wein vereint.
▸ Ein Brunello, der ganz Montalcino in sich trägt.
Erster Brunello des Hauses, damals 13 Kellereien in Montalcino.
Elisabetta Gnudi Angelini übernimmt und vergrößert die Rebfläche.
Du hältst den Jahrgang 2021 in der Hand.
93 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2021.
„Strahlendes Rubinrot. In der Nase Hagebutten und Kirsche, dahinter Veilchen und Eisenkraut. Am Gaumen strukturiert und saftig, reifes, präsentes Tannin, salziger, anhaltender Abgang.“
Othmar Kiem, Simon Staffler.
„Pflaumen und Kirschen, etwas Eisenkraut, am Gaumen Blutorange, viel Saft, anhaltendes, salziges Finale.“
Verkostet am 14.02.2025, Vorjahrgang.
Im Original deutsch. Die zweite Wertung gilt dem Jahrgang 2020.
Drei Gänge, nach Empfehlung des Weinguts, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2021 |
| Herkunft | Brunello di Montalcino DOCG, Toskana, Italien |
| Rebsorte | Sangiovese |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Caparzo, Strada Provinciale del Brunello km 1,700, Località Caparzo, 53024 Montalcino (Siena), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lagen | Caparzo (Nord, 220 m, 8 ha), La Caduta (Südwest, 300 m, 7 ha), Il Cassero (Süd, 270 m, 6 ha), San Piero-Caselle (Ost, 250 m, 2 ha) |
| Ausbau | Mindestens 2 Jahre Holz, mindestens 4 Monate Flasche |
| Servieren | 18 °C, 1 bis 2 Stunden vorher öffnen |
| Bewertung | 93 Falstaff (Jahrgang 2021, 20.02.2026), 92 Falstaff (Jahrgang 2020, 14.02.2025) |
| Hinweis | Die Angaben des Hauses zu Lagen, Ausbau und Verkostung gelten ohne Jahrgang. |
| Erzeuger | Caparzo, Montalcino |
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