▸ Der erste Gin von Islay, gebrannt in einer alten Lomond-Blase namens Ugly Betty, mit 22 Pflanzen, die auf der Insel von Hand gesammelt werden.
In der Nase kommen sofort Kräuterfrische, Wacholder und süße Zitrusfrucht. Dann steigen die Pflanzen von Islay auf und ziehen ihre wilden Düfte durch das Herz des Gin, Minze, Thymian, Gagelstrauch, Stechginster und Kamille.
Am Gaumen ist er reich und mild, kühl beim ersten Kontakt und dann wärmend. Er füllt den Mund rund aus, Zitrusfrische hält ihn lebendig, süße und erdige Töne verbinden sich mit den blumigen und kräuterigen Seiten der 22 Pflanzen. Jeder Schluck zeigt eine weitere Schicht. Der Abgang ist entspannt und ausgewogen, seidig weich in der Textur, die von der sehr langsamen Destillation kommt.
Wilde Kräuter vorn, seidig im Mund und ausgewogen im Ausklang.
Die Brennblase ist eine Lomond-Still von 1959. Sie kam beim Wiederaufbau der Brennerei aus Dumbarton nach Islay und stand jahrelang im Lager, bis Jim McEwan sie für Gin umbauen ließ. Im Haus heißt sie Ugly Betty, 2010 flossen die ersten Tropfen Gin.
In den Kessel kommt Neutralalkohol aus Getreide, mit Quellwasser von Islay auf 57 Prozent verdünnt, dazu neun klassische Botanicals aus Wurzeln, Rinden, Schalen, Beeren und Samen. Alles wird handwarm erwärmt und zieht 12 Stunden. Danach kommt eine zehnstündige, sanft köchelnde Destillation, die Dämpfe steigen durch eine Aromakammer mit den 22 Pflanzen von Islay. Der Brand läuft mit rund 80 Prozent aus und wird mit Quellwasser auf 46 Prozent gebracht. Zucker oder andere Zusätze kommen keine dazu.
Islay Dry Gin · 22 Islay-Botanicals · B Corp
Als der Gin entstand, lebten auf Islay zwei Botaniker im Ruhestand, Richard und Mavis Gulliver. Sie suchten die Insel ab und kamen mit 33 Kräutern, Blättern und Blüten zurück, die sich nachhaltig sammeln lassen. Daraus wurden 22, und seit dem Marktstart 2011 ist die Auswahl dieselbe. Heute sammeln zwei professionelle Sammler alles von Hand. Vom Islay-Wacholder kommt nur ein Zweig in jede Destillation, um auf seine Gefährdung aufmerksam zu machen.
▸ Auf der Flasche steht jede der 22 Pflanzen mit ihrem lateinischen Namen.
Die Lomond-Still wird gebaut, später kommt sie aus Dumbarton nach Islay.
Die ersten Tropfen Gin fließen aus Ugly Betty.
The Botanist kommt auf den Markt, der erste Gin von Islay.
Dieselben 22 Pflanzen, Du hältst die Flasche in der Hand.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Gin, Islay Dry Gin |
| Herkunft | Isle of Islay, Schottland |
| Alkoholgehalt | 46 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,7 l |
| Verantwortliches Unternehmen | Bruichladdich Distillery Co. Limited, Bruichladdich, Isle of Islay PA49 7UN, Vereinigtes Königreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Botanicals von Islay | Apfelminze, Kamille, Ackerkratzdistel, Moorbirke, Holunder, Stechginster, Zitronenmelisse, Weißdorn, Gagelstrauch, Süßdolde, Echtes Labkraut, Grüne Minze, Wasserminze, Mädesüß, Rotklee, Rainfarn, Beifuß, Weißklee, Heidekraut, Salbei-Gamander, Wilder Thymian und ein Zweig Islay-Wacholder |
| Klassische Botanicals | Neun, aus Wurzeln, Rinden, Schalen, Beeren und Samen |
| Herstellung | Neutralalkohol auf 57 % mit Islay-Quellwasser, 12 Stunden Mazeration, 10 Stunden Destillation in der Lomond-Still, Dampf durch die Aromakammer, auf 46 % reduziert |
| Zucker und Zusätze | Keine; vegan, glutenfrei |
| Brennwert | 64 kcal je 25 ml |
| Perfect Serve | Mit gutem Tonic, einem Zweig Rosmarin und einer Scheibe Grapefruit; im Dry Martini mit Zitronenzeste |
| Cocktails des Hauses | Dry Martini, Negroni |
| Auszeichnung, Angabe des Hauses | Gold, The Gin Masters 2025 |
| Erzeuger | Bruichladdich Distillery, Islay |
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