Pusser’s Rum | Guyana, Demerara
Die Originalrezeptur der britischen Marine – mit Erlaubnis der Admiralität.
1655 führte die Royal Navy Rum als Ersatz für Bier ein; daraus wurde die tägliche Ration an Bord, der „tot". Am 31. Juli 1970 wurde sie abgeschafft – der Tag ging als Black Tot Day in die Geschichte ein. Im September 1979 erhielt Charles Tobias von der Admiralität die Erlaubnis, die Rezeptur zu verwenden und unter dem Namen Pusser’s zu vertreiben. „Pusser" war das Bordwort für den Zahlmeister, der den Rum ausgab.
Gebrannt wird bei Demerara Distillers in Guyana aus Melasse, unter anderem auf hölzernen Pot Stills, deren Bauart bis 1732 zurückreicht. Der Rum ist ein Verschnitt aus fünf westindischen Destillaten und kommt ohne Farbstoffe ins Glas. Von jeder verkauften Flasche fließt ein Beitrag an die Wohlfahrtseinrichtungen der Royal Navy.
Das einzige Rum-Rezept, das je von der Admiralität freigegeben wurde.
– zur Herkunft von Pusser’s Rum
Ein Stück Marinegeschichte, das man trinken kann. Dunkel. Kräftig. Historisch.
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