D.O.M. Bénédictine | FR, Normandie, Fécamp
Die Rezeptur galt seit der Revolution als verschollen — bis 1863.
1510 setzte der Benediktinermönch Dom Bernardo Vincelli in der Abtei von Fécamp ein Elixier an. Nach der Französischen Revolution galt die Rezeptur als verschollen. 1863 fand sie der Weinhändler Alexandre Le Grand wieder und machte daraus einen Likör, den er zu Ehren des Mönchs Bénédictine nannte. Die Buchstaben D. O. M. stehen für Deo optimo maximo — dem besten, größten Gott.
Für die Erzeugung ließ Le Grand den Palais Bénédictine errichten, einen Bau zwischen Neugotik und Neorenaissance, der zugleich seine Kunstsammlung aufnahm. 1892 brannte ihn ein Brandanschlag früherer Mitarbeiter nieder. Le Grand ließ ihn noch aufwendiger wieder aufbauen; 1900 wurde er eröffnet. Gebrannt wird dort bis heute.
Nach dem Brandanschlag ließ er ihn prächtiger wieder aufbauen.
– Palais Bénédictine, 1900
Ein Klosterlikör mit einem Palast als Brennerei. Süß. Kräutrig. Honigartig.
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