Château Montrose | FR, Bordeaux, Saint-Estèphe
Der Name kommt vom blühenden Heidekraut, das die Hänge rosa färbte.
1815 entdeckte Étienne Théodore Dumoulin ein brachliegendes Stück Familienland und pflanzte dort Reben. Damit ist Montrose das jüngste aller Güter der Klassifizierung von 1855 — vor 1815 wurde hier kein Wein gemacht. Sein Sohn Théodore bestockte die Flächen vollständig und ließ das heutige Schloss errichten. Bis 1850 war das Gut auf 50 Hektar gewachsen.
Der Name geht auf eine örtliche Überlieferung zurück: Wenn das Heidekraut blühte, färbten sich die Hänge rosa; Schiffer auf der Gironde sprachen vom Mont Rose. Heute umfasst das Gut 95 Hektar auf tiefem Kies über Sand und Lehm, davon rund 88 bis 90 Hektar im Ertrag.
Das jüngste Gut der Klassifizierung von 1855.
– gepflanzt 1815
Saint-Estèphe von einem Hang über der Gironde. Kräftig. Dicht. Langlebig.
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